„Die Seele fühlt von Anfang an“

Fachnachmittag zur Förderung Früher Hilfen im Kreis Herzogtum Lauenburg

 

Ratzeburg (LOZ). Zu einem Fachnachmittag zur Förderung Früher Hilfen im Kreis Herzogtum Lauenburg am Mittwoch, 23. September von 13.30 Uhr bis 18 Uhr im Erdgeschoss des DRK-Krankenhauses Mölln-Ratzeburg, Röpersberg 2 in Ratzeburg laden der Fachbereich Jugend, Familie, Schulen und Soziales des Kreises Herzogtum Lauenburg und das DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg ein.

Dabei sollen die Auswirkungen der vorgeburtlichen Zeit des Fetus und Säuglings auf die Bindungswirkung näher beleuchtet werden. Wie wichtig ist die vorgeburtliche Lebenszeit und inwieweit prägen pränatale Erfahrungen unsere Beziehungsfähigkeit?

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Vorträge von Bettina Alberti. Sie arbeitet seit 1985 in Lübeck als niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin, als Supervisorin und in der Fortbildung. Sie war in den ersten Berufsjahren Kinderpsychotherapeutin und hat in Lübeck 1988 das Kinderschutz-Zentrum mit gegründet sowie das Kinder- und Jugendtelefon aufgebaut. Sie ist seit vielen Jahren aktives Mitglied der Internationalen Studiengemeinschaft für pränatale Psychologie und Medizin (ISPPM) und Autorin von „Die Seele fühlt von Anfang an“ und „Seelische Trümmer - Geboren in den 50er- und 60er-Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas“. Sie wird den Teilnehmenden fundierte Informationen, Antworten und Anregungen geben.

Anja Reimers vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, Referentin für Familienpolitik und Frühe Hilfen wird den Blick über den Tellerrand ermöglichen und die Entwicklungsperspektiven und Herausforderungen der Frühen Hilfen in Schleswig-Holstein aus Sicht der Landeskoordinierungsstelle aufzeigen.

Der Kreis Herzogtum Lauenburg und das DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg laden, Fachkräfte und Interessierte ein zu einem Dialog. Alle Besucher können von den unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Fachkräfte, ehrenamtlich Tätige, Interessierte profitieren und somit die anwesende Fachkompetenz nutzen.

Die Einladung richtet sich an Fachkräfte aus Medizin und Jugendhilfe, aber auch Mitglieder des Kreistages und der Stadt- und Gemeindevertretungen sowie interessierte Bürger sind willkommen.

Vor der Veranstaltung, in der Pause und nach der Veranstaltung besteht neben persönlicher Beratung und Information die Möglichkeit, sich anhand der Präsentationen verschiedener Anbieter zu informieren und zu vernetzen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um formlose Anmeldung bei Barbara Spangemacher wird gebeten (Mail: spangemacher@kreis-rz.de oder Fax: 04541 / 88 86 05).

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 September 2015 18:31
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