Kein Herzinfarkt kommt plötzlich

Viele Menschen ahnen nichts von ihrem erhöhten Herzinfarktrisiko. Dabei gibt es meist Anzeichen, bevor tatsächlich etwas passiert. Viele Menschen ahnen nichts von ihrem erhöhten Herzinfarktrisiko. Dabei gibt es meist Anzeichen, bevor tatsächlich etwas passiert. Foto: djd Amgen GmbH

Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten

 

(djd). Für die Betroffenen kommt ein Herzinfarkt meist urplötzlich und bedeutet akute Lebensgefahr. Nicht wenige der über 350.000 Menschen, die jährlich in Deutschland an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, wussten vorher nichts von ihrem Risiko. Gerade im mittleren Alter werden aktive, voll im Leben stehende Personen oft kalt erwischt. Doch auch, wenn man sich bis zum „großen Knall“ ganz gesund gefühlt hat: So gut wie kein Infarkt kommt aus dem Nichts. Es gibt immer eine Vorgeschichte.

Risikofaktoren rechtzeitig erkennen

Im Vorfeld spielen meist Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, Stress und Diabetes eine Rolle. Einen wichtigen Einfluss hat auch der Cholesterinwert, genauer gesagt das „schlechte“ LDL-Cholesterin, was erneut durch aktuelle Studien bestätigt wurde. Ist dieses in zu großer Menge im Blut vorhanden, lagert es sich an den Gefäßinnenwänden ab und führt zur Verengung und Verhärtung der Blutgefäße – zu Arteriosklerose. Diese kann man nicht spüren, indirekte Hinweise können aber beispielsweise Leistungsabfall, Erschöpfung, Depressionen und Impotenz sein.

Insgesamt haben zwei von drei Erwachsenen höhere Werte als die von Fachärzten empfohlenen 190 mg/dl Gesamtcholesterin. Über die Hälfte von ihnen weiß aber nichts davon. Besonders gefährdet sind sogenannte Hochrisiko-Patienten. Dazu gehören neben Patienten mit einer bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankung auch Menschen, die aufgrund einer erblichen familiären Hypercholesterinämie (FH) extrem hohe LDL-Werte haben. Hier gelten besonders niedrige Zielwerte zwischen 70 und 100 mg/dl LDL-Cholesterin. Diese können aber in der Regel nur mit einer medikamentösen Therapie erreicht werden.

Reichen die bewährten Statine nicht aus oder werden diese aufgrund von Nebenwirkungen nicht vertragen, gibt es dafür jetzt neue Wirkstoffe aus der Biotechnologie, die sogenannten PCSK9-Hemmer, die nur noch einmal alle 14 Tage gespritzt werden. Mehr Informationen zum Thema gibt es auch unter www.cholesterin-senken.de, www.cholco.org und www.lipid-liga.de.

Wissen erleichtert die Vorbeugung

Um Herzinfarkten vorzubeugen, sollte jeder seine persönlichen Risiken kennen. Doch was sind Vorboten für einen Herzinfarkt? Wie kann ich mein Herz schützen? Wie hoch darf der Cholesterinspiegel sein? Wie kann man ihn selbst positiv beeinflussen? Welchen Nutzen haben innovative Präparate und wie wirken sie? Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema geben namhafte Herz- und Gefäßspezialisten.

Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:

Prof. Dr. med. Gerald Klose, ehem. Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Klinikum Links der Weser, Bremen, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Lipidologe

Prof. Dr. med. Martin Merkel, Endokrinologe, Lipidologe, Diabetologe, Ärztlicher Leiter Endokrinologikum Hannover

Priv.-Doz. Dr. med. Jens Aberle, Leiter der Sektion Endokrinologie und Diabetologie und der Lipidambulanz am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie

Rufen Sie an: Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat am 16. Juni von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 000 77 32!

Reichen Sie Ihre Fragen ein: Unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 16. Juni ab 17 Uhr.

Letzte Änderung am Freitag, 18 März 2016 20:59
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