Genuss aus der Süßholzwurzel

akz suessholz kw 1-13

Foto: Ricola/akz-o


(akz-o). Einst war Süßholz ein fürstliches Geschenk – und auch heute noch wird es wegen seiner wertvollen Eigenschaften geschätzt. Die Heilpflanze wird schon seit Jahrhunderten bei Husten und Heiserkeit eingesetzt und wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe stecken zum Beispiel in der Lakritze oder in Teemischungen.

Die Arzneipflanze des Jahres 2012 kann auf eine lange Tradition als Heilpflanze zurückblicken: Schon in der Antike nutzten die Ägypter und Griechen die Süßholzwurzel unter anderem bei Husten und Erkältungen. Später schrieb die Äbtissin Hildegard von Bingen im Mittelalter der Pflanze eine positive Wirkung auf die Psyche zu. Und auch heute noch wird Süßholz in vielen Ländern geschätzt und ist beispielsweise fester Bestandteil in der traditionellen chinesischen Medizin.
Das Süßholz wächst als Staude und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Westasien. Seine Wurzel enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, von denen bisher 400 beschrieben sind. Eine wichtige Rolle spielt das Glycyrrhizin, ein natürlicher Süßstoff, der etwa 50-mal süßer ist als Rohrzucker. Der Pflanzenstoff verleiht den Wurzeln nicht nur ihren süßlichen Geschmack, sondern wirkt auch entzündungshemmend sowie husten- und krampflösend. So wird beispielsweise Süßholztee gerne bei rauer Stimme und Hustenreiz empfohlen.
Die wertvollen Inhaltsstoffe aus der Süßholzwurzel werden nicht nur in der Medizin geschätzt, sondern stecken auch in der Lakritze, dem berühmtesten Produkt aus der Pflanze. Die Wurzeln werden dazu getrocknet, anschließend geraspelt und mit Wasser ausgekocht. Der hoch konzentrierte Sud ist die Basis für die süß-herbe Lakritze, die heute in vielen Varianten angeboten wird. Je nach Geschmack gibt es Lakritze süß oder salzig und in vielfältigen Formen wie beispielsweise Schnecken, Konfekt oder als Bonbons. Durch die Kombination mit weiteren Zutaten entstehen feine Köstlichkeiten wie zum Beispiel die Kräuterbonbons „Ricola Lakritz“. Die neue Sorte des Schweizer Kräuterspezialisten vereint Lakritze und die bewährte 13-Kräutermischung zu einem herrlich milden Geschmackserlebnis. Auch seine angenehme Süße verdankt das zuckerfreie Bonbon einer natürlichen Quelle: „Ricola Lakritz“ wird in Deutschland erstmalig mit der Süße von Stevia angeboten. Die besondere Komposition sorgt für einen lang anhaltenden natürlichen Genuss und ist dank ihrer ausgewählten Zutaten wohltuend für Mund und Hals – das Lakritz-Kräuterbonbon mit dem gewissen Etwas!

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Januar 2013 15:47
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