Teure Korrektur

Eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern kann ins Geld gehen

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Eine kieferorthopädische Korrektur bei Kindern und Jugendlichen dauert oft mehrere Jahre und kann entsprechend teuer werden. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten aber erst bei schwerwiegenden Fehlstellungen die Kosten - deshalb sollte man privat vorsorgen. Foto: djd/Volkswagen Financial Services/Mat Hayward/Fotolia.com


(djd/pt). Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) ist bei etwa jedem zweiten deutschen Kind oder Jugendlichen eine kieferorthopädische Korrektur notwendig, wenn die bleibenden Zähne die Milchzähne verdrängt haben. Eine solche Behandlung dauert oft mehrere Jahre und kann entsprechend teuer werden. Dabei erstatten die gesetzlichen Krankenkassen erst bei schwerwiegenden Fehlstellungen die Kosten, und auch die privaten Krankenversicherungen zahlen nicht in jedem Fall. Mit einer privaten Absicherung können Eltern vorsorgen.


"Zahn-Schutzbrief" für lebenslang schöne Zähne
Damit Kinder und Jugendliche nicht aufgrund der hohen Kosten mit Fehlstellungen leben müssen, bieten inzwischen einige Versicherer private Kranken-Zusatzversicherungen für solche Fälle an. Ein Beispiel ist der "Zahn-Schutzbrief" der Volkswagen Bank direct. Die Besonderheit des Angebots der Onlinebank: Die in der Regel übliche Wartezeit entfällt und der Versicherungsschutz tritt sofort mit dem Versicherungsbeginn ein. Sollten Eltern wider Erwarten nicht zufrieden mit dem Angebot sein oder einen noch besseren Service bei einem anderen Anbieter finden, erhalten sie die eingezahlten Beiträge zurück, wenn sie noch keine Leistungen beantragt haben. "Der ,Zahn-Schutzbrief' zahlt bis zu 1.500 Euro pro Kind - auch dann, wenn andere Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen. Denn die gesetzlichen Versicherer springen nur bei den kieferorthopädischen Indikationsgruppen drei bis fünf ein", erklärt Stefan Voges-Staude von der Volkswagen Bank. Zusätzlich erhält das Kind kostenlos zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr. Dazu muss es jünger als 18 Jahre sein und die Behandlung noch nicht begonnen haben.

In jeder Hinsicht vorsorgen
Wer glaubt, dass schlechte Zähne erblich und damit unvermeidlich sind, irrt: Kein Kind kommt mit Karies-Erregern auf die Welt, sondern steckt sich leider meist irgendwann damit an. Schon Milchzähne müssen gut gepflegt sein, denn sie sind das Fundament für ein lebenslang gesundes Gebiss und äußerst wichtig für den allgemeinen Gesundheitszustand des Kindes. Wichtig ist daher, dass Kinder zahnfreundlich essen und trinken und zum Beispiel Süßigkeiten höchstens einmal am Tag, etwa als Nachtisch, erhalten. Bis zum neunten Lebensjahr sollten Eltern die Zähne ihrer Kinder zudem nachputzen und alle sechs Monate durch den Zahnarzt kontrollieren lassen. Bei Fehlstellungen können Eltern dagegen nur wenig vorbeugend tun - außer sich mit einer privaten Zusatzversicherung finanziell abzusichern.

Letzte Änderung am Samstag, 02 Februar 2013 16:27
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