Reden oder rauchen?

Männer und Frauen reagieren auf Stress sehr unterschiedlich

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Männer unter Stress suchen deutlich häufiger Zuflucht in Suchtmitteln als Frauen. Foto: djd/Neurexan/thx


(djd/pt). Dauerklingeln am Telefon, Zugverspätung, eine Auseinandersetzung mit dem Arbeitskollegen - kleine Ärgernisse sind im Joballtag an der Tagesordnung. Summieren sich jedoch belastende Situationen, kann das innere Gleichgewicht ins Schwanken geraten. Anstelle von Ruhe und Gelassenheit tritt eine permanente Alarmbereitschaft, die Unruhe und Erschöpfung mit sich bringt. Unlängst kamen Forscher - unter anderem die "Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit" - zu der Erkenntnis, dass die Geschlechter unterschiedlich auf Stress reagieren. Während Frauen ihren Ärger eher in Gesprächen zum Ausdruck bringen, reagieren Männer mit Verdrängung und Rückzug. Statt nach Lösungswegen zu forschen, suchen sie deutlich häufiger Zuflucht in Suchtmitteln wie Alkohol oder Zigaretten.


Ignoranz schadet
Die eigenen Probleme zu ignorieren und den Spannungszustand beizubehalten, ist jedoch der sichere Weg in Richtung Krankheit, Burnout oder Depression. Daher sollte aus Sicht von Medizinern möglichst frühzeitig ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung wiederhergestellt werden. Hilfreiche Tipps zum Thema Entspannung gibt es etwa unter www.entspannung-und-beruhigung.de im Internet. Rasche Hilfe können auch natürliche Arzneimittel wie etwa Neurexan (Apotheke) bieten. Bestandteile aus der Passionsblume entspannen den Geist, ohne zu ermüden. Hafer soll die Nerven kräftigen, Auszüge aus Kaffeesamen und das Zinksalz der Baldriansäure wirken rasch gegen nervöse Unruhe. So fällt es leichter, nach Lösungswegen zu suchen.

Rettungsanker in Krisenzeiten
Zudem ist es ratsam, im Alltag immer wieder für Ausgleich zu sorgen. Entspannungstechniken, Sport und soziale Kontakte tragen zu mehr Gelassenheit bei. Im Job können ein verbessertes Zeitmanagement und das Delegieren von Aufgaben Entlastung bringen. Menschen in persönlichen Krisen kann der Austausch mit Gleichgesinnten, etwa in Selbsthilfegruppen, helfen. Neue Wege geht die kostenlose Stress-Helpline unter 0800-142842: Jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr beraten Experten Betroffene über individuelle erste Schritte aus ihrer persönlichen Stresssituation.

Stressfaktoren bei Männern und Frauen
Männer und Frauen geraten durch Leistungsdruck, Zeitdruck oder Überforderung unter Stress. Auch Monotonie am Arbeitsplatz, mangelnde Anerkennung oder Angst vor dem Jobverlust zählen zu den Faktoren, die beide Geschlechter belasten. Außerdem stellt sich für Frauen oft zusätzlich das Problem der Mehrfachbelastung als Hausfrau, Mutter und Berufstätige. Den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, geht an die Belastungsgrenze. Harmoniebedürftige Menschen leiden besonders unter angespannten Situationen und Konflikten und setzen sich damit zusätzlich unter Druck.

Letzte Änderung am Freitag, 15 Februar 2013 12:54
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