Dem Zucker Beine machen

Diabetiker haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko - Bewegung beugt vor

 

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Regelmäßige Bewegung ist wichtig für die Herzgesundheit. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Walking, Jogging oder Radfahren. Foto: djd/diabetes-behandeln.de/Corbis

 

(djd/pt). Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Diabetikern. Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Typ-2-Diabetes sterben daran, vor allem an Herzinfarkt. Bei ihnen liegen neben dem erhöhten Blutzuckerspiegel häufig weitere Störungen vor, die sich negativ auf die Blutgefäße auswirken - etwa Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Die Herzgesundheit sollte daher bei Menschen mit Zuckerkrankheit verstärkt im Fokus stehen.


Dreimal die Woche bewegen
Einer der wichtigsten begünstigenden Faktoren für die Herzgesundheit ist regelmäßige Bewegung. Sie reduziert das Risiko für Erkrankungen deutlich und kann die Lebenserwartung erhöhen. Sport senkt den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck, fördert den Fettstoffwechsel und kurbelt die Durchblutung an. Wer regelmäßig zwei- bis dreimal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde aktiv wird, hat schon viel für sich getan. Mehr Informationen und Tipps gibt es unter www.diabetes-behandeln.de im Internet.

Neben einer Umstellung der Lebensgewohnheiten sind auch eine sorgfältige ärztliche Überwachung und die gute Einstellung des Blutzuckerspiegels wichtig. Mit fortschreitender Diabeteserkrankung sind dazu meist Medikamente erforderlich. Unerwünschte Effekte einiger gängiger oraler Diabetesmedikamente wie Gewichtszunahme oder die Gefahr von Unterzuckerungen können heute oft vermieden werden. Professor Dr. Stephan Jacob, niedergelassener Diabetologe und Endokrinologe aus Villingen-Schwenningen, nennt Alternativen: "Bei der Behandlung mit sogenannten DPP-4-Hemmern, etwa Sitagliptin, nahmen die Patienten in klinischen Studien nicht zu." Im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen wie etwa mit Sulfonylharnstoffen träten außerdem Hypoglykämien (Unterzuckerungen) sehr viel seltener auf.

Ausdauersportarten sind top
Bei der Wahl der Sportart stehen Ausdauerdisziplinen wie Walking, Jogging, Radfahren oder Schwimmen ganz oben auf der Liste, weil sie das Herz-Kreislauf-System besonders effektiv und schonend trainieren. Wichtig ist, dass man eine Sportart findet, die Spaß macht, denn nur so bleibt man auch dabei.

Runter mit den Pfunden
 Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko für Typ-2-Diabetes, sondern auch für Arteriosklerose und Herzinsuffizienz. Also gehört der Abbau von überflüssigen Pfunden zur Vorbeugung und Therapie unbedingt dazu. Allerdings führen manche gängigen Medikamente als Nebenwirkung zu einer weiteren Gewichtszunahme und machen so Diät und Sport wieder zunichte. Bestimmte Präparate wie etwa DPP-4-Hemmer sind dagegen gewichtsneutral - mehr dazu unter www.diabetes-behandeln.de im Internet. Sie werden in Tablettenform eingenommen und können auch das Risiko von Unterzuckerungen reduzieren.

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Juli 2013 13:03
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