Krankenversicherung im Studium

Beim Start an der Uni gut abgesichert

 

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Foto: bernhard pixler / pixelio.de

 

Ahrensburg (LOZ). Mit dem Start an einer Universität oder Fachhochschule beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Um sich dort verbindlich einschreiben zu können, müssen Studierende in Deutschland nachweisen, dass sie krankenversichert sind – gesetzlich oder privat. Die gute Nachricht: Bis zu ihrem 25. Geburtstag sind die Studierenden in der Regel bei ihren gesetzlich krankenversicherten Eltern kostenlos mitversichert. „Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn der Student über eigenes Einkommen zum Beispiel aus einem Studentenjob verfügt“, sagt AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens aus Ahrensburg.

Über die gesetzliche Familienversicherung sind Studierende meistens kostenfrei über ihre Eltern mitversichert. Voraussetzung ist jedoch, dass ihr regelmäßiges Einkommen monatlich den Betrag von 385 Euro nicht übersteigt. Das BAföG oder Stipendien werden darauf nicht angerechnet. Wird allerdings eine so genannte geringfügige Beschäftigung ausgeübt, verschiebt sich die Einkommensgrenze auf monatlich 450 Euro.

Die Altersgrenze für die Familienversicherung bis zum 25. Geburtstag verlängert sich um die Zeit des geleisteten Wehr- oder Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Danach müssen sich Studierende selbst Krankenversichern. Das gilt auch, wenn die Einkommensgrenzen überschritten werden. Dafür gibt es die studentische Krankenversicherung. „Für diese Pflichtversicherung zahlen Studenten und Studentinnen selbst Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Im Wintersemester 2013/2014 sind das monatlich 64,77 Euro für die Krankenversicherung und 12,24 Euro für die Pflegeversicherung bzw. 13,73 Euro für Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr“, so Bojens.

Dies gilt allerdings nur bis zur Vollendung des 14. Fachsemesters oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. Mit Ende des 14. Fachsemesters oder mit dem Ende des Semesters, in das der 30. Geburtstag fällt, endet die studentische Krankenversicherung. „Die AOK NordWest bietet ihren Versicherten an, sich für maximal sechs Monate zu einem vergünstigten Beitrag freiwillig weiter zu versichern.“, sagt Bojens. Voraussetzung dafür ist, dass sie noch eingeschrieben sind.

Studierende können sich auch privat versichern. Dazu müssen sie sich aber von der Versicherungspflicht befreien lassen. „Diese Entscheidung sollten Sie allerdings sorgfältig abwägen. Die Befreiung kann nicht widerrufen werden und gilt bis zum Ende des Studiums“, so Bojens. Die Vorteile einer Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung fallen dabei ebenso weg wie die Vergünstigungen der studentischen Krankenversicherung.

Weitere Informationen rund ums Studium und zur Krankenversicherung gibt es beim AOK-Studentenservice in der AOK-Niederlassung, Kreuzweg 11, 23558 Lübeck, in jedem AOK-Kundencenter oder online unter www.aok-on.de/studierende

Letzte Änderung am Dienstag, 27 August 2013 17:32
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