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Den Spannungskopfschmerz im Nacken haben

Bei wiederkehrenden Beschwerden ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig

 

djd Bayer HealthCare Deutschland Aspirin GettyImages kw 36-13

Aktuelle Studien belegen den Zusammenhang: Spannungskopfschmerzen entstehen im Rücken. Foto: djd/Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin)/GettyImages

 

(djd/pt). Obwohl der Mensch von Natur aus nicht zum Sitzen konzipiert ist, verbringen die Deutschen rund sechs Stunden am Tag sitzend auf Stühlen, Bänken oder Sesseln - meist in einer unnatürlichen Haltung. Kein Wunder, dass sich hierbei die Muskulatur von Rücken und Nacken rasch verkrampft. Oft sind rasende Kopfschmerzen die Folge.

Kopfschmerzen vom Spannungstyp gehören zu den häufigsten Kopfschmerzformen: Ungefähr zwei Drittel der Menschen leiden mindestens einmal im Jahr unter dem drückenden, dumpfen, meist beidseitig auftretenden Schmerz. "Auch schweres Heben oder das Tragen von hohen Absatzschuhen kann zu einer Überbeanspruchung der Rückenmuskulatur führen", erklärt Dr. Astrid Gendolla, Fachärztin für Neurologie, "Durch die Überlastung werden der Muskeltonus und die Schmerzempfindlichkeit erhöht. Das kann Spannungskopfschmerzen begünstigen." Damit akute Beeinträchtigungen nicht chronisch werden, ist es wichtig, die Schmerzweiterleitung ins Gehirn frühzeitig zu unterbrechen, etwa mit dem Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Er hilft, die Schmerzfilter zu regulieren und effektiv leichte bis mäßig starke Kopfschmerzen vom Spannungstyp sowie Rückenbeschwerden zu verbessern. Sportliche Betätigung stabilisiert zusätzlich den Muskeltonus, steigert die Durchblutung und baut Stress ab. So können Verspannungen langfristig vermieden werden.

Letzte Änderung am Donnerstag, 12 September 2013 19:22