Impflücken vermeiden

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Foto: SPMSD/akz-o


(akz-o). Viele Infektionskrankheiten, beispielsweise Masern, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), werden von Mensch zu Mensch übertragen. Einer Erkrankung kann oftmals durch entsprechende Impfungen vorgebeugt werden. Die Überprüfung des Impfstatus wird im Erwachsenenalter jedoch häufig vergessen. Zum Beispiel sind nur etwa 11 Prozent der Erwachsenen gegen Keuchhusten geimpft. Wir beantworten Ihnen wichtige Fragen zum Impfschutz für Ihre Familie.


Warum haben Erwachsene oftmals keinen ausreichenden Impfschutz?
Weil die Auffrischung von Impfungen, zum Beispiel gegen Tetanus, Diphtherie, Polio oder Keuchhusten im Erwachsenenalter häufig vergessen wird. Dadurch haben viele Menschen – oftmals ohne es zu wissen – Immunitätslücken.

Weshalb sind Impfauffrischungen wichtig?
Weil beispielsweise der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie nur erhalten bleibt, wenn er im Erwachsenenalter alle zehn Jahre aufgefrischt wird.

Welche Impfungen sind neben den Auffrischimpfungen noch wichtig?
Allen Menschen ab 60 Jahren und Kindern bis 24 Monate sowie Personen mit chronischen Erkrankungen und erhöhter gesundheitlicher Gefährdung jeden Alters wird die Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen empfohlen; und allen nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit eine einmalige Masernimpfung, vorzugsweise mit einem MMR-Impfstoff.

Wie können Erwachsene Impflücken vermeiden?
Indem sie Arztbesuche nutzen, um ihren Impfstatus überprüfen zu lassen. Tipp: den Impfausweis zum nächsten Arzttermin mitnehmen.

Warum profitiert die ganze Familie vom Impfschutz?
Am Beispiel der Impfung gegen Keuchhusten festgemacht: Wenn Eltern oder Großeltern einen ausreichenden Impfschutz haben, erkranken sie selbst nicht und können auch den Familiennachwuchs, vor allem ungeimpfte Säuglinge, vor einer Ansteckung und Erkrankung bewahren. Der beste Schutz für die ganze Familie besteht dann, wenn alle Mitglieder über einen ausreichenden Impfschutz verfügen.

Impfungen können von jedem Hausarzt, aber auch von verschiedenen Fachärzten, durchgeführt werden. Die Kosten für von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfohlene Impfungen werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen.
Mehr Infos sowie einen Impfkalender nach Empfehlung der STIKO sind hier zu finden: www.impfenaktuell.de

Letzte Änderung am Donnerstag, 03 Mai 2012 11:55
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