Tipps für Stress-Esser

So wird Sodbrennen nicht zur "Berufskrankheit"

 

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Zu fettige, säurehaltige oder üppige Speisen, aber auch Dauerstress begünstigen Sodbrennen. Foto: djd/Sanofi/thx

 

(mpt-14/48615). Die Anforderungen des Arbeitsalltags sind manchmal eine ganz schöne Herausforderung. Da wundert es nicht, dass es viele Stress-Esser gibt. Sie kompensieren Ärger mit kleinen Pausensnacks. Je nach Typ sind dann Süßigkeiten wie Gummibärchen oder Schokolade gefragt - andere greifen zum herzhaften Leberkäse-Brötchen, der Currywurst oder den Pommes. Wer so seine Nerven beruhigt, sollte es durchaus mit Genuss tun. Denn ein schlechtes Gewissen bei der Nahrungsaufnahme reduziert nicht den Kaloriengehalt - sondern sorgt nur für noch mehr Unwohlsein. Wenn der Körper also nach dieser Form der Befriedigung ruft, gönnt man ihm am besten ab und an diese Nervennahrung.


Stress ist eine Belastung für den Verdauungstrakt
Schätzungen zufolge soll in Deutschland fast jeder dritte Erwachsene zeitweise oder sogar regelmäßig unter Sodbrennen beziehungsweise unter säurebedingten Problemen des Magens leiden. Wichtige Tipps rund ums Sodbrennen finden Betroffene im Internet (www.maaloxan.de). Im Prozess der gesunden Verdauung ist die Magensäure unverzichtbar. Weil die Magenwände von einer dicken Schleimhaut geschützt sind, ist diese Säure normalerweise völlig unproblematisch. Zu Beschwerden kommt es allerdings, wenn Magensäure in die empfindlichere Speiseröhre aufsteigt oder wenn die Schutzschicht der Magenwände geschwächt wurde. Das kann geschehen, wenn der Ringmuskel am Mageneingang nicht mehr richtig schließt, oder durch eine Überproduktion an Magensäure. Beide Ursachen können durch Stress entstehen: Die Stresshormone Cortisol und Adrenalin bringen das Nervensystem so aus seinem Gleichgewicht, dass es die Funktionen des Verdauungstrakts nicht mehr zuverlässig steuert.

Überschüssige Säure binden
Dr. Reinhild Lohmann, Apothekerin in der Ambrosius-Apotheke Ostbevern, erklärt: "Bei akutem Sodbrennen ist es wichtig, dass sich die Symptome schnell bessern und zudem eine länger anhaltende Wirksamkeit gewährleistet wird." Maaloxan beispielsweise - 2014 zum achten Mal vom Bundesverband Deutscher Apotheker e.V. als Antazidum des Jahres ausgezeichnet - empfiehlt sich zur Selbstmedikation. Überschüssige Säure kann von seiner Wirkstoffkombination schnell gebunden werden, die sich zudem als Schutzfilm über die Magenschleimhaut legt. So bekommt auch der Stress-Esser ein eventuell auftretendes Problem zügig wieder in den Griff.

Tipps für Menschen mit Sodbrennen

- Lieber mehrere kleine Mahlzeiten als eine große zu sich nehmen.
- Gründlich kauen und möglichst frei von Hektik speisen.
- Ein frühes Abendbrot ist dem späten Nachtmahl vorzuziehen.
- Zu starke Gewürze können die Magensäfte anregen, daher sollte man besser auf sie verzichten.
- Kräuter sind eine geeignete Alternative.
- Den Druck auf den Magen kann man reduzieren, indem man sein Normalgewicht hält.
- Statt zu einem Erfrischungsgetränk mit Kohlensäure oder zu einem Saft lieber zu einem stillen Mineralwasser greifen.
- Rund zwei Liter pro Tag trinken.
- Tabak, Kaffee und Alkohol besser meiden.

Letzte Änderung am Samstag, 29 März 2014 20:49
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