Verantwortung von Anfang an

360.000 Broschüren mit Tipps zum Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit

djd BSI kw 20-12

Eltern und Geschwister freuen sich schon lange auf den neuen Erdenbürger. Foto: djd/BSI


(djd/pt). Bereits im vierten Jahr verteilt der "Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) die aktuell neu aufgelegte Broschüre mit dem Titel "Verantwortung von Anfang an! – Leitfaden für den Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit". Ab sofort wird die aktualisierte Broschüre in einer Gesamtauflage von 360.000 Stück u.a. über die gynäkologischen Praxen parallel zum Mutterpass erneut an schwangere Frauen abgegeben. In der sogenannten "babilu-Geschenktasche 1" erreicht die Broschüre die Zielgruppe in einem attraktiven Umfeld zusammen mit anderen relevanten Informationen und Produkten für schwangere Frauen. Überdies wird die Broschüre auch über die "Happy Mom-Tasche" in Kooperation mit dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. direkt von Gynäkologen an Schwangere - mit dem Mutterpass sowie weiteren relevanten Informationen und Produkten in einer Stofftasche - weitergegeben. Überdies erfolgt die Verteilung auch direkt über den "Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" an die zahlreich anfragenden Gynäkologen, Hebammen, Hebammen-Verbände und Schwangerschafts-Beratungsstellen.


Dr. Reinhold Feldmann von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Münster und der FASAmbulanz der Tagesklinik Walstedde begleitet die Broschüre wissenschaftlich. Dr. Reinhold Feldmann leitet eine von zwei Beratungsstellen in Deutschland für Familien mit FAS-Kindern. FAS (Fetales Alkoholsyndrom) ist ein Überbegriff für die Folgen alkoholbedingter Schädigung des Kindes, die in drei Bereichen auftreten können:

- Schädigung des zentralen Nervensystems,
- körperliche Fehlbildungen und
- Wachstumsstörungen.

Dr. Reinhold Feldmann ist von dem Konzept der Broschüre überzeugt: "Ziel der Broschüre ist es, in übersichtlicher Form im vierten Jahr über das Fetale Alkoholsyndrom zu informieren. Ganz bewusst verzichtet die Broschüre dabei auf abschreckende Motive. Stattdessen gibt es viele verständliche formulierte Tipps, wie schwangere und stillende Frauen auf alkoholhaltige Getränke
verzichten können."

Mechthild Dyckmans, MdB, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, begrüßt die Neuauflage der Broschüre im vierten Jahr und die zielgenaue Verteilung: "Gezielte präventive Aufklärung und Beratung ist notwendig, um schwangere Frauen so früh wie möglich mit der Botschaft zu erreichen: Verzichten Sie konsequent auf Alkohol in der Schwangerschaft und in der Stillzeit! Nur so können Sie Ihr ungeborenes Kind und Ihren Säugling vor alkoholbedingten Schädigungen schützen."

Parallel zur Verteilung direkt an die Schwangeren und die vielen anfragenden Institutionen erhalten 3.000 gynäkologische Praxen Info-Pakete mit zusätzlichen Broschüren und Plakaten für das Wartezimmer. Seit dem Start der Initiative wurden bis Jahresende 2011 bereits über eine Million Broschüren verteilt.

"Der 'Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung' des BSI übernimmt mit der Neuproduktion und Verteilung der vorliegenden Broschüre im vierten Jahr die Verantwortung für eine umfassende Information und Aufklärung der Verbraucher. Diese wollen wir nachhaltig ausbauend mit den verschiedenen Distributionsstellen fortsetzen", so BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick.
Ergänzend zu der Broschürenverteilung ist mit Unterstützung der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans auch der Internetaufritt www.verantwortung-von-anfang-an.de online.

Letzte Änderung am Samstag, 26 Mai 2012 11:03
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.