Trotz Schmerzen das Leben genießen

Bei Beschwerden nicht leiden, sondern aktiv werden

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Sich die Lebensfreude zu wahren und nicht zu resignieren, ist für Schmerzpatienten besonders wichtig.
Foto: djd/www.stark-gegen-schmerz.de


(djd/pt). Menschen, die unter Schmerzen leiden, fühlen sich ihren Beschwerden oft hilflos ausgeliefert. Das gilt für Zahnschmerzen ebenso wie für chronische Rheumabeschwerden. Doch statt still zu leiden und zu resignieren, raten Experten den Betroffenen, frühzeitig aktiv zu werden und Schmerzen individuell behandeln zu lassen. Denn das Risiko, chronische Schmerzen zu entwickeln, ist umso höher, wenn die Schmerzbeschwerden nicht adäquat und zeitnah behandelt werden.


Aktiv am Leben teilnehmen
Am besten bewältigen oft diejenigen ihre Krankheit, die das Leben genießen und weiterhin aktiv daran teilnehmen. Dies gilt auch dann, wenn sich Beschwerden bei Aktivität nicht vollkommen vermeiden lassen. So wird beispielsweise Arthrosepatienten empfohlen, vor allem in schmerzarmen Perioden trotz oder gerade wegen ihrer Bewegungsschmerzen gezielt und regelmäßig Sport zu treiben. Denn nur bei kontinuierlicher Bewegung wird ausreichend Gelenkschmiere produziert, um einen reibungslosen Bewegungsablauf zu gewährleisten. Dabei sind allerdings gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Gymnastik, Aquajogging, Tai-Chi, Yoga, Radfahren oder Wandern ratsam. Weitere Tipps, Broschüren zum Download und Videos mit passenden Übungen gibt es unter www.stark-gegen-schmerz.de im Internet.

Schmerzen und Entzündung bekämpfen
In akuten Phasen sollten sich die Patienten dagegen eher schonen und schmerztherapeutisch behandeln lassen. Denn ebenso wie für akute Beschwerden, beispielsweise nach einer Zahnoperation, stehen auch für chronische Schmerzzustände, die bei Arthrose, rheumatoider Arthritis oder Gicht auftreten können, wirksame und zugleich allgemein gut verträgliche Therapien zur Verfügung. Neben der reinen Schmerzbekämpfung sei dabei auch die Behandlung der häufig begleitend auftretenden Entzündung wichtig, erläutert Professor Dr. Andreas de Weerth. "Hier können COX-2 Hemmer eine wirksame und schonende Hilfe bieten und sind meist auch weniger magenbelastend als die klassischen Wirkstoffe bei vergleichbarer Wirksamkeit", sagt der Hamburger Internist.

Hilfe bei Zahnschmerzen
Ähnlich wie bei rheumatischen Erkrankungen gehen Zahnschmerzen nach einer Zahnoperation häufig mit Entzündungen einher. Zur Behandlung der Beschwerden empfehlen sich also Schmerzmittel, die zugleich über eine entzündungshemmende Komponente verfügen - wie zum Beispiel Cox-2-Hemmer. Im Unterschied zu traditionellen nichtsteroidalen Antirheumatika (tNSAR) führen die Coxibe, wie Studien zeigten, bei vergleichbarer Wirksamkeit seltener zu Magenschädigungen wie Blutungen, Sodbrennen und Magengeschwüren. Unter www.stark-gegen-schmerz.de gibt es weitere Informationen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 Juni 2012 10:36
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