Risiko für Schwergewichte

Eine cholesterinbewusste Ernährung kann die Lebensqualität erhöhen

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Wer sportlich aktiv ist, hat es leichter, Gewicht und Cholesterinwerte im Lot zu halten.
Foto: djd/cholesterin.msd.de/thx


(djd/pt). Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, lebt auf Dauer ungesund. Denn mögliche Folgen wie Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen sind Risikofaktoren, die zu Arteriosklerose und schließlich Herzinfarkt führen können. Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko sollten daher ihr Gewicht senken und auf ihr Lipidprofil von LDL-, HDL-Cholesterin und Triglyzeriden achten. Mit moderater Bewegung und herzgesunder Ernährung lässt sich dabei viel erreichen und die Lebensqualität genussvoll steigern.


Bewusst genießen lernen
Ernährungswissenschaftler empfehlen eine leichte mediterrane Kost, die zu mehr als der Hälfte aus Kohlenhydraten (Obst, Gemüse, Getreide, Vollkornnudeln) bestehen sollte, zu höchstens einem Viertel aus Fett (gesunde Öle) und zu deutlich weniger als einem Viertel aus Eiweiß (Fleisch, Fisch, Käse, Eier). Dabei ist auch die Art der Fette wichtig: Während ein- oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren lebenswichtig sind, sind gesättigte Fettsäuren ungünstig für die Arterien und erhöhen das LDL-Cholesterin. Vorsicht gilt auch bei Alkohol - zu viel wirkt sich negativ auf die Triglyzeride aus. Unter www.cholesterin.msd.de gibt es weitere Tipps und Rezeptideen.

Individuelle Behandlung möglich
Häufig reicht ein aktiver und gesunder Lebensstil zur Kontrolle der Cholesterinwerte nicht aus. Bei Risikopatienten werde dann eine medikamentöse Therapie nötig, so Professor Dr. Christian Schneider. Von den meistverordneten lipidsenkenden Medikamenten, den sogenannten Statinen, könne erwartet werden, dass das LDL-Cholesterin um etwa 40 Prozent gesenkt wird. "Ist diese Senkung nicht ausreichend, um einen Zielwert von unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l) zu erreichen, werden häufig Kombinationstherapien eingesetzt", erläutert der Kölner Kardiologe. Solle nur das LDL-Cholesterin weiter gesenkt werden, biete sich die zusätzliche Behandlung mit einem Cholesterinaufnahmehemmer an. Bestehe gleichzeitig Handlungsbedarf bei Triglyzeriden und HDL-Cholesterin, könne auf eine Kombinationstherapie aus Statin und einem Nicotinsäure-Präparat zurückgegriffen werden.

Mit Schwung durch den Alltag
Körperliche Aktivität kann die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen effektiv unterstützen. Neben Ausdauersport wird empfohlen, auch im Alltag die Bewegung zu steigern. Weil dadurch das "gute" HDL-Cholesterin im Blut ansteigt, lässt sich das Lipidprofil verbessern. Zusätzlich wirkt sich regelmäßiges Training positiv auf andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus: Nicht nur überzählige Pfunde schmelzen, auch Blutdruck und Zuckerstoffwechsel werden verbessert. Unter www.cholesterin.msd.de gibt es weitere Informationen.

Letzte Änderung am Montag, 02 Juli 2012 10:27
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