"Grüne" Pumpentechnik entlastet Umwelt und Haushaltskasse

Neue EU-Verordnung sorgt für mehr Klimaschutz

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Eine neue EU-Verordnung definiert ab 2013 höchste Effizienzanforderungen für Heizungspumpen. Sie zwingt die Hausbesitzer zwar nicht zum Tausch der alten Pumpen, dennoch ist er zur Entlastung des Klimas und des eigenen Geldbeutels ratsam. Foto: djd/Wilo


(djd/pt). Nach wie vor verschwenden Millionen deutsche Haushalte enorm viel Strom, weil in ihren Heizungskellern alte, ineffziente Heizungspumpen arbeiten. Und selbst viele neue Pumpen, wie sie beispielsweise bei Ersatzbedarf installiert werden, sind oftmals "Stromfresser", die nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.


Damit ist spätestens am 1. Januar 2013 Schluss. Eine neue EU-Verordnung sorgt dafür, dass die Pumpenhersteller nur noch extrem stromsparende Modelle in den Verkehr bringen dürfen. Hintergrund ist - wie auch beim Glühlampenverbot - die europäische "Ökodesign"-Richtlinie.

Die Einsparpotenziale sind enorm: So hat der Pumpenspezialist Wilo SE Hocheffizienzpumpen im Programm, die rund 90 Prozent weniger Strom verbrauchen als viele Altpumpen. Das ist in etwa so, als würde man von einer alten Glühlampe auf eine moderne LED-Lampe der neuesten Generation wechseln. Allerdings ist die Heizungspumpe während der Heizperiode ständig in Betrieb, erreicht also deutlich mehr Betriebsstunden.

Die neue EU-Verordnung, die Mindesteffizienzanforderungen für Heizungspumpen definiert, zwingt die Hausbesitzer zwar nicht zum Tausch der alten Pumpen, dennoch ist er ratsam. Denn allein in einem Einfamilienhaus lassen sich damit die jährlichen Stromkosten um rund 140 Euro senken. Unter www.wilo.de gibt es weitere Informationen im Internet.

Letzte Änderung am Samstag, 29 September 2012 15:35
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