Nachhaltig bauen

Neubauten im Öko-Vergleich: Massivbauweise hat die Nase vorn

djd Massiv Mein Haus e V  kw 40-12

Nachhaltigkeit beim Neubau: Eine aktuelle Studie vergleicht verschiedene Bauweisen miteinander. Foto: djd/Massiv-Mein-Haus e.V.


(mpt-12/234). Wer sich heute für den Neubau eines Eigenheims interessiert, hat viele Faktoren zu berücksichtigen: Energieverbrauch und Nachhaltigkeit stehen heutzutage im Mittelpunkt - für den eigenen Geldbeutel ebenso wie für den Klima- und Umweltschutz. Doch welche Bauweise bietet auf die kommenden Jahre und Jahrzehnte betrachtet die besten Perspektiven? Fachleute der TU Darmstadt gingen dieser Frage jetzt in einer aktuellen Studie nach. Ihr Resultat: Die Massivbauweise weist gerade unter Aspekten eines nachhaltigen Bauens viele Vorteile auf - auch im Vergleich zu anderen Bauweisen, zum Beispiel einem Holzhaus.


Ökobilanz für verschiedene Bauweisen
Vor allem über die vielen Jahre der Nutzung betrachtet, hat die Massivbauweise ( http://www.bautipps.org/ ) laut Studie die Nase vorn: Häuser, die solide Stein für Stein gebaut werden, sind demnach über die gesamte Lebensdauer günstig für die Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Vergleichsrechnung der Darmstädter Wissenschaftler. Sie berechneten jeweils die Werte für ein fiktives KfW-55-Haus in Massiv- und Holzständerbauweise. Die Voraussetzungen hinsichtlich der Wärmedämmung und der verwendeten Anlagen für Heizung und Warmwasser waren dabei identisch. Betrachtet wurde die Ökobilanz der Häuser jeweils für eine Nutzungszeit von 80 Jahren.

Heizenergie einsparen
Auf die gesamte Zeit berechnet, bieten Massivhäuser nach den Berechnungen der Experten eine bessere Ökobilanz. Zu den Gründen dafür zählen die robuste Bauweise, die wenig Pflegeaufwand verursacht, sowie der geringe Energiebedarf. Denn zu mehr Nachhaltigkeit trägt nicht zuletzt eine charakteristische Eigenschaft von schweren Mauern und Wänden bei: Sie können Wärme, etwa der Sonne, besser speichern als beispielsweise Holz und die gespeicherte Energie über längere Zeiträume dosiert abgeben - dadurch lässt sich wertvolle Heizenergie einsparen und mit Nachhaltigkeit bauen, so die Studie.

Geringer Pflegeaufwand bei Massivbauweise
Doch nicht nur die Energiebilanz kann sich sehen lassen. Denn die Massivbauweise wies bei den Schadstoffbelastungen ebenfalls niedrigere Werte auf. Gering ist auch der Pflegeaufwand, was sich auf Dauer positiv auf die Umwelt und die eigene Geldbörse auswirkt. Wer mehr Details zum Vergleich erfahren möchte, findet die Studie im Internet unter www.bautipps.org im Internet.

Überblick für Bauherren
Ist erst einmal über die Bauweise der eigenen vier Wände entschieden, geht es darum, den richtigen Partner für die Verwirklichung der eigenen Pläne zu finden. Einen guten Überblick dazu gibt das Informationszentrum Massiv mein Haus e.V. mit einer neuen Broschüre. Sie beschreibt die wichtigsten Kriterien, mit denen Bauherren geeignete Unternehmen finden können. Dazu zählen Faktoren wie das vorhandene Fachwissen, die individuelle Beratung, Planung und Termintreue beim Bauen sowie Fragen zur Gewährleistung. Ein Tipp der Experten: Seriöse Anbieter übernehmen die Garantie für die Bauausführung und gehen darüber hinaus Verträge zur Gebäudewartung ein.

Festpreisangebote gut überprüfen
Besonders genau sollte man bei Angeboten mit Festpreisen hinschauen: Wenn hier notwendige Leistungen fehlen, können schnell hohe zusätzliche Kosten dazu kommen. Das Informationszentrum bietet daher eine Checkliste an, mit der auch Laien vorliegende Angebote mit Festpreisen unter die Lupe nehmen können. Mehr Infos gibt es unter info@massiv-mein-haus.de sowie telefonisch: 0385-20794013. Mehr Informationen sind unter http://www.bautipps.org/ zu finden.

Letzte Änderung am Freitag, 12 Oktober 2012 15:14
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