LED-Lampen rechnen sich

Strompreiserhöhung lässt sich durch Einsatz von LED-Lampen auffangen

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Hightech-Innenleben einer LED-Retrofit-Lampe. Foto: hfr


(ddp direct). Nach Aussage der Energiekonzerne wird der Strompreis im kommenden Jahr um etwa 10 Prozent steigen. Ein Grund mehr für die Verbraucher, um beim Energieverbrauch nach Einsparpotenzialen zu suchen. Nun steht die zwar Strom sparende aber Quecksilber-haltige Energiesparlampe seit Monaten im Kreuzfeuer der Medien und stellt damit für viele keine unbedenkliche Alternative zur verbotenen Glühbirne dar.

Das Preisschild der LED-Lampen spiegelt ihre hochwertige Elektronik und den Aufwand bei der Herstellung wieder und wirkt dadurch zunächst abschreckend. Genauer betrachtet allerdings verbleibt durch die Umrüstung auf LED-Lampen ein ordentliches Plus im Geldbeutel - und das schon nach kurzer Zeit, da sie 80 bis 90 Prozent weniger Strom als die Glühbirne verschlingen. Bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von 5 Stunden proTag verbraucht eine normale 60 Watt Glühbirne 109,50kWh pro Jahr. Das kostet ab 2013 bei kalkulierten 24Cent/kWh (Ø kWh-Preis in 2012, Quelle: Deutsche Energie-Agentur) jährlich 26,28€. Demgegenüber verbraucht eine gleichwertige 8 Watt ECOXLED LED-Lampe der Firma euroLighting beispielsweise nur 18,25kWh. Damit belaufen sich die Kosten auf nur 4,38€ pro Jahr. Das bedeutet eine Ersparnis von jährlich über 21,90€ pro Lampe. Diese Summe erhöht sich noch deutlich, wenn mehrere Glühbirnen im Haushalt ausgetauscht werden. Beispielsweise verbleiben einem Vier-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus mit 25 Lichtquellen jährlich 547,50€ mehr auf dem Konto. Gewerbetreibende mit 50 Arbeitsplätzen mit jeweils zwei Lichtpunkten freuen sich über eine um 2.190€ niedrigere Stromrechnung, bei 200 Arbeitsplätzen über 8.760€ und bei 500 sogar über 21.900€. Wegen der langen Lebensdauer von circa 50.000 Stunden entfallen Anschaffungskosten für Ersatz-LEDs für etwa 25 Jahre. Die Ausgaben haben sich spätestens innerhalb von eineinhalb Jahren amortisiert.

Schaut man in das Innere dieses Hightech-Wunders, erklärt sich auch, warum der Verbraucher beim Einkauf tiefer in den Geldbeutel greifen muss als bei anderen Leuchtmitteln. LED-Lampen sind hoch entwickelte Elektronikschaltungen, wie man sie bereits seit Jahren in Auto-Scheinwerfern verwendet. Das Licht der Hochleistungsdiode erzeugt kein Glühfaden, sondern ein Halbleiterchip, den ein Treiber mit einer konstanten Stromspannung versorgt. Ein Kühlkörper schließlich hält die Temperatur in der LED unter 60°C. Vertrauenswürdige Hersteller verwenden für ihre LEDs beste Qualität und können sich so auch eine mehrjährige Garantie auf das Produkt leisten.

Gegenüber Stromsparlampen punkten die LED-Lampen nicht nur, weil sie kein giftiges Quecksilber enthalten. Sie erreichen sofort nach dem Anschalten ihre volle Helligkeit - eignen sich dadurch gut für die Kombination mit Bewegungssensoren. Da sie außerdem robust und stoßfest sind und nicht erhitzen, kann man sie in Kinderzimmern und in der Nähe empfindlicher Materialien wie etwa Medikamente oder Lebensmittel verwenden. Gartenbesitzer setzen sie gerne im Außenbereich ein, da sie weder UV- noch Infrarot-Strahlung abgeben und folglich keine Insekten anziehen. Sie haben eine sehr gute Farbwiedergabe, sind dimmbar und es gibt sie in allen handelsüblichen Fassungen, Formen und Lichtfarben. Design-Liebhabern eröffnen LEDs variantenreiche optische Highlights und die Möglichkeit, neben der Grundbeleuchtung einzelne Bereiche in Szene zu setzen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 01 November 2012 09:31
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