Rückzugsort im Familientrubel

Das Frauenzimmer, das auch ein Herrenzimmer sein kann

hfr Rueckzugsort im Familientrubel kw 43-12

Foto: hfr

 

(ddp direct). Das offene Wohnen liegt mehr denn je im Trend. Viele Familien bevorzugen die Großzügigkeit eines Wohnraums, der nicht in viele kleine Zimmer unterteilt ist. Wohn- und Esszimmer, Küche und manchmal sogar Flur und Treppe bilden einen großen zusammenhängenden Bereich. Nur Kinder-, Schlaf- und Gästezimmer sowie Bäder sind in der Regel abgetrennt. Das moderne Wohnkonzept hat viele Vorteile. Allerdings: Ein Rückzugsort ist hier kaum zu finden. Wie man mit wenig Aufwand ein „Frauenzimmer“ errichten kann, stellt Robin Scheible, Bauspar-Experte der Deutschen Bausparkasse Badenia vor.


Ein Rückzugsort
Für junge Familien bietet das offene Wohnen ohne Zwischenwände viele Vorteile: So können die Eltern zum Beispiel das Essen zubereiten und die Kinder dabei gleichzeitig im Auge behalten. Keine Mauern beeinträchtigen die Kommunikation und das Miteinander. Das ist auch schön, wenn Gäste im Haus sind. Im allgemeinen Trubel fehlt aber oftmals eine Rückzugsmöglichkeit für die Hausfrau (oder den Hausmann), ganz besonders nach einem stressigen Arbeitstag.

Eine Lösung bietet die Einrichtung verschiedener Wohnzonen. Für ein „Frauenzimmer“ (das natürlich auch ein Herrenzimmer sein kann) muss einfach ein kleiner Teil des Wohnbereichs abgetrennt werden. Das kann rein optisch durch Raumteiler erfolgen. Paravents, gläserne Wandscheiben, Vorhänge, Elemente zur Deckenbefestigung und Regale bieten Sichtschutz, ermöglichen durch ihre Transparenz aber trotzdem, das Geschehen im Raum im Auge zu behalten.

Wer auf Flexibilität verzichten kann, installiert feste Trennwände und Schiebetüren zum Beispiel aus Glas. Je nach Wunsch können sie transparent oder undurchsichtig gestaltet werden. Sie lassen das Licht durch und schaffen einen Raum im Raum, ohne dass der Einbau neuer Fenster notwendig ist. Trockenbauwände sind schnell montiert und können auf Wunsch genauso schnell wieder rückgebaut werden. Aktuell im Trend sind Mauern aus Naturstein, der als Wandverkleidung meist in Riemchenform oder auch als ganze Paneele angebracht wird. Wichtig ist, die Abtrennung in Farbe, Form und Größe an den Raum anzupassen. Generell gilt: Je massiver sie ist, desto wuchtiger wirkt sie, desto besser ist aber in der Regel die schalldämmende Wirkung.
Damit das neue Frauenzimmer aber nicht zur „Dunkelkammer“ wird, müssen unter Umständen Fenster eingebaut werden.
Da bauliche Gegebenheiten und Wohnsituationen ganz unterschiedlich sind – so ist die Einrichtung eines Rückzugsorts durchaus auch in einer Dachwohnung möglich – empfiehlt es sich, bei umfangreicheren Umbauten einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Zahlreiche gute Tipps finden sich im Internet, zum Beispiel auf www.wul-online.de.

Die Umbaukosten sind in der Regel moderat, aber vom Umfang der Maßnahmen und von den individuellen Ansprüchen abhängig. Größere bauliche Veränderungen können ganz schön teuer werden. Ein Bausparvertrag wie Via Badenia 06 und das damit mögliche Bauspardarlehen der Deutschen Bausparkasse Badenia eignet sich hervorragend zur Realisierung des „Frauenzimmers“.

Letzte Änderung am Samstag, 03 November 2012 16:33
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