Energetisch sanieren – aber richtig

akz einrohrheizung kw 44-12

Sanierungssystem eccolution – das Schaubild zeigt deutlich, dass nur wenige Komponenten notwendig sind, um Einrohrheizungen wirksam energetisch zu sanieren. Foto: Kermi GmbH/akz-o


(akz-o). Deutschlandweit sind noch circa 1,7 Millionen Einrohrheizungen in Betrieb. Die Bewohner der betroffenen Häuser leiden unter schlechtem Wärmekomfort und unzeitgemäß hohem Energieverbrauch. Zudem galten diese Anlagen aus energetischer Sicht bislang als nicht sanierungsfähig.

Aufgrund von Material-Sparmaßnahmen wurde in den 70er-Jahren bei der Heizungsinstallation oft eine Ringleitung eingesetzt – eine aus heutiger Sicht unverständliche Entscheidung. Eine mögliche Steigerung des damals relativ niedrigen Energiepreisniveaus auf das heutige Niveau war aber nicht absehbar und wurde daher außer Acht gelassen.
Die Nachteile dieser sogenannten Einrohrheizung liegen auf der Hand. Während bei Zweirohrsystemen jeder Heizkörper mit der gleichen Vorlauftemperatur beaufschlagt wird, wird diese bei Einrohrsystemen vom jeweiligen Vorgänger beeinflusst. Darunter leiden Wärmekomfort und Energieeffizienz enorm.
Mit eccolution ist es Kermi gelungen, erstmals ein Sanierungssystem für Einrohrheizungen zu entwickeln, das mit geringem Aufwand die Energieeffizienz dieser Anlagen auf das Niveau moderner Zweirohrsysteme hebt und sich für die Kombination mit Niedertemperatur-Wärmeerzeugern eignet.
Diese Effizienzsteigerung und Optimierung der Regelgüte gelingt mit nur wenigen Systemkomponenten, deren Herzstück der eccolution Einrohrhahnblock ist. Dieser versorgt im Austausch gegen die alte Anschlussverschraubung jeden einzelnen Heizkörper mit der jeweils optimalen Heizwassermenge. Bauliche Maßnahmen sind in der Regel nicht oder nur in sehr geringem Umfang erforderlich.
Durch die Optimierung der Wärmeverteilung mit dem eccolution-System lassen sich bei Anlagen mit Niedertemperatur-Wärmeerzeugern bis zu 14 Prozent, bei Anlagen mit Brennwerttechnik sogar bis zu 18 Prozent an Energie einsparen. Die Stromaufnahme der Umwälzpumpe kann um bis zu 80 Prozent reduziert werden.
Je nach aktueller Lage ist dieses System im Rahmen der Förderprogramme der öffentlichen Hand für die energetische Gebäudesanierung förderfähig.

Letzte Änderung am Dienstag, 06 November 2012 12:30
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