Komplett umweltfreundlich

Neu entwickelter Dämmstoff besteht nur aus nachwachsenden Rohstoffen

djd Hock kw 44-12

Rein natürliche Dämmstoffe aus Thermo-Hanf lassen sich kompostieren und tragen damit nicht zu den Müllproblemen künftiger Generationen bei. Foto: djd/Hock


(djd/pt). Wohngesund, umweltgerecht und ressourcenschonend: Es gibt viele Gründe, die für den Einsatz natürlicher Bau- und Dämmstoffe bei der Errichtung oder Modernisierung der eigenen vier Wände sprechen. Komplett aus nachwachsenden Rohstoffen besteht beispielsweise ein neu entwickelter Dämmstoff aus Hanffasern. Beim rein natürlichen Markendämmstoff "Thermo-Hanf Plus", der im Rahmen eines durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekts entwickelt wurde, werden Maisstärkefasern zur Stabilisierung eingesetzt. Somit ließe sich die Dämmung nach der Nutzung restlos kompostieren. Bereits heute werden in der Dämmstoffproduktion anfallende Abschnitte nach dem "Cradle to Cradle"-Prinzip wieder der laufenden Produktion zugeführt. Ab 2013 garantiert der Hersteller Hock allen Bauherren die Rücknahme von sortenreinem Thermo-Hanf nach der Nutzungsphase.


Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Die Eigenschaften des neuen Dämmstoffs sind mit denen anderer Materialien vergleichbar, beim sommerlichen Wärmeschutz und bei der Regulierung der Luftfeuchtigkeit sowie bei den baubiologischen Eigenschaften liegen die Naturfasern sogar vorn. Einsetzen lässt sich Thermo-Hanf Plus für so gut wie jeden Zweck, etwa im Dach als Zwischensparren-, Untersparren- oder Aufsparrendämmung, im Haus auch als Innendämmung in Zwischenwänden und Holzbalkendecken oder für vorgehängte Fassaden. Unter www.thermo-hanf.de gibt es weitere Informationen.

Keine Belastungen für künftige Generationen
Eine Studie des Fraunhofer Instituts für Bauphysik bewies, dass bei der Dämmstoffproduktion weniger Kohlendioxid erzeugt wird, als die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft binden. Damit ist die Klimabilanz bereits positiv, bevor die Heizung das erste Mal eingeschaltet wird.

Mit dem gegebenen Rücknahmeversprechen werden zudem Müllberge vermieden, die künftige Generationen belasten würden.

Nachwachsender Rohstoff mit Klimaplus
Seit der Diskussion um den Biosprit E10 befürchten viele, dass die Erzeugung nachwachsender Rohstoffe in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung geraten und zur Belastung der Böden durch Monokulturen beitragen könnte. Bei Thermo-Hanf ist diese Gefahr nicht gegeben, da die Pflanzen sehr anspruchslos sind und daher ohne Dünger und Pflanzenschutz auch auf kargen Böden gedeihen. Zudem trägt Hanf zur Bodenverbesserung bei und wird daher auch im Fruchtwechsel mit anderen Pflanzen angebaut. Infos: www.thermo-hanf.de.

Letzte Änderung am Freitag, 09 November 2012 09:03
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