Wärmepumpen mit Smart Grid-Ausrüstung helfen Energie sparen

djd Ochsner Waermepumpen kw 11-13

Heizwärme und warmes Wasser mit der Wärmepumpe erzeugen und in einem Pufferspeicher speichern: So kann man künftig die schwankenden Stromtarife zum Sparen nutzen. Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen


(mpt-12/310). Immer größer wird der Beitrag, den die erneuerbaren Energien für die Stromversorgung leisten. Wie sich diese Energien am sinnvollsten nutzen und speichern lassen, dafür gibt es noch kein vollkommen tragfähiges Konzept. Denn der Strom aus erneuerbaren Energien hängt stark von der Witterung und der Tageszeit ab. An sonnigen Tagen oder bei kräftigem Wind liefern Solaranlagen und Windräder mehr Energie als gebraucht wird, während in der Nacht oder wenn kein Wind weht, nicht genügend Strom zur Verfügung steht. Abhilfe schaffen sollen unter anderem die Smart Grids, das sind intelligente Stromnetze. Sie können mit den Verbrauchern, etwa Elektro-Großgeräten im Haushalt, Daten austauschen. So wird das Netz wahrscheinlich in ein paar Jahren in der Lage sein, zu kommunizieren, wenn Stromüberschüsse zu Niedrigtarifen zur Verfügung stehen oder wenn Ebbe im Netz herrscht und der Strompreis deshalb höher ausfällt. Clevere Verbraucher können damit auf die schwankenden Strompreise im Netz reagieren und künftig bares Geld sparen.


Wärme speichern, wenn der Stromtarif günstig ist
Die Beleuchtung im Haus oder den Betrieb des Kühlschranks kann man schlecht auf schwankende Strompreise einstellen, da diese Verbraucher keine Energie speichern können. Den Wärmebedarf hingegen, den man für Heizung und Warmwasser benötigt, kann man in Pufferspeichern mit einer Wärmepumpe gut über einen längeren Zeitraum auf Vorrat anlegen. Die Wärmepumpentechnik sorgt für eine besonders effektive Energieausnutzung. Denn nur ein Viertel der benötigten Energie wird für den Betrieb der Wärmepumpe aus dem Stromnetz benötigt, etwa drei Viertel stammen aus Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Wärmepumpen mit Smart Grid-Technologie etwa von Ochsner können die günstigen Strompreise, die intelligente Netze künftig anbieten werden, bereits heute nutzen und damit beim Sparen helfen. Steht im Netz der Normaltarif zur Verfügung, dann erzeugt die Wärmepumpe eine Normaltemperatur, die zum Beispiel auf 50 oder 35 Grad eingestellt ist. Wenn günstige Tarife verfügbar sind, erzeugt die Wärmepumpe eine bestimmte Solltemperatur, die über der Normaltemperatur liegt, beispielsweise 65 Grad. Diese höhere Temperatur steht danach im Pufferspeicher auf Vorrat abrufbereit zur Verfügung und kann genutzt werden, wenn die Strompreise höher liegen. Ist der Tarif gerade besonders hoch, liefert der Speicher Energie für Heizung und Warmwasser, während die Wärmepumpe abschaltet und vom Netz geht.

Schwankungen im Stromnetz mithilfe von Wärmepumpen glätten
Nicht nur in der günstigen Wärmeerzeugung, sondern auch in der Glättung der starken Schwankungen in der Stromversorgung wird der Wärmepumpe künftig eine wichtige Rolle zukommen. Während andere Speichertechniken wie Batterien, die Nutzung von Stromüberschüssen für die Erzeugung von Gas oder die Brennstoffzellentechnologie zu teuer, zu ineffizient oder noch nicht ausgereift sind, funktioniert die Wärmeerzeugung und -speicherung mit der Wärmepumpe bereits hervorragend und mit hoher Effizienz.

Solarstrom vom Dach selbst nutzen
Wer heute eine Wärmepumpe anschafft, die nicht "SmartGrid-ready" ist, der dürfte sich binnen weniger Jahre ärgern, wenn er die schwankenden Tarife der intelligenten Stromnetze nicht für sich nutzen kann. Doch bereits heute bietet die Technik ein weiteres Einsatzgebiet. Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sein eigen nennt, der kann den selbst produzierten Strom nach dem gleichen Steuerungs- und Regelungsprinzip ebenfalls in Form von Wärme speichern und nutzen. Scheint die Sonne, legt die Wärmepumpe mit dem Gratisstrom vom Dach einen Wärmevorrat an, der an trüben Tagen oder nachts genutzt werden kann. Wer mehr über "SmartGrid-ready" und die intelligente Stromnutzung mit Wärmepumpen erfahren möchte, der findet unter http://www.ochsner.de weitere Infos.

Letzte Änderung am Freitag, 22 März 2013 14:33
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