Hightech an der Hauswand

So bleiben gedämmte Fassaden länger schön

djd Caparol kw 13-13

Ob Fußball oder Fahrrad, Hagel oder Sonnenschein: Carbonfaserverstärkte Fassadendämmsysteme halten hohen Belastungen stand und bleiben lange sauber und farbstabil. Foto: djd/Caparol


(djd/pt). Mit einer wärmegedämmten Fassade an Mietshäusern und Eigenheimen lassen sich die Kosten für Heizenergie um weit mehr als ein Drittel drosseln. Wer die Fassade seines Hauses aber dämmt, neu verputzt und streicht, möchte nicht nur Energie sparen, er möchte auch lange etwas von der frischen Optik haben. Doch Beanspruchungen - etwa spielende Kinder, die die Hauswand gerne einmal zur Torwand umfunktionieren - gehen häufig an klassischen Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) nicht spurlos vorbei.


Carbon macht stoßfest
"Deshalb bringen wir Hightech an die Hauswand", erklärt Oliver Berg, Leiter Fassaden-Dämmtechnik beim deutschen Markenhersteller Caparol, und ergänzt: "Unsere Fassadendämmsysteme und Markenfarben machen die Außenwand mit Carbonfasern und Nano-Quarz-Gitter extrem schlagfest, schmutzabweisend und farbstabil." So schützen die widerstandsfähigen Carbonfasern im Spachtel die Außenwand nicht nur wirkungsvoll gegen Spuren, die durch Fußbälle, Skateboards, Fahrradlenker und Hagelschlag entstehen können. Die Fasern beugen auch temperaturbedingten Spannungen und Rissen bei starker Sonneneinstrahlung vor. Das ist besonders wichtig, wenn die Fassade mit dunklen oder kräftigen Farben gestaltet werden soll.

Nano-Quarz-Gitter erzeugen schmutzabweisende Farbschicht
Damit die Fassade möglichst langanhaltend sauber und schön aussieht, enthalten die Fassadenfarben und -putze mikroskopisch kleine Partikel, die im Material eine dreidimensionale Nano-Quarz-Gitterstruktur erzeugen. Diese macht die Oberfläche extrem hart, stabilisiert die Farbschicht und verhindert das Anhaften von Schmutzpartikeln sowie das Eindringen von Feuchtigkeit. Was sich hier dennoch kurz festsetzt, kann sich spätestens beim nächsten Wind und Regen nicht mehr halten. Die Fassaden trocknen zudem schneller ab, was die Gefahr einer eventuellen Besiedlung mit Algen oder Flechten deutlich vermindert. Weil keine Feuchtigkeit von außen in die Beschichtung eindringen, Wasserdampf von innen aber ungehindert entweichen kann, kann selbst die Wetterseite noch nach Jahren farbecht strahlen. "Carbonfaserverstärkte Dämmsysteme und schmutzabweisende Farben zahlen sich an der Hauswand also wirklich aus", betont Oliver Berg. "Damit bleibt die Fassade viele Jahre geschützt, sauber und farbstabil."

So funktioniert eine Fassadendämmung
Moderne Fassadendämmsysteme bestehen aus mehreren bautechnisch- und bauphysikalisch genau aufeinander abgestimmten Systemkomponenten. Ihr Kernstück ist in der Regel eine Dämmplatte aus Polystyrol oder Mineralwolle. Darüber kommt eine schützende Schicht aus Armierungsspachtel und -gewebe. Diese wird dann noch verputzt und in der gewünschten Farbe gestrichen. Alternativ stehen für die äußerste Schicht statt Putz und Farbe sogenannte Flachverblender mit Mauer- oder Klinkeroptik zur Wahl.

Besseres Raumklima: Im Winter warm und im Sommer kühl
Eine moderne Fassadendämmung sorgt ganzjährig für ein behagliches Raumklima: Im Winter bleibt die Kälte draußen, und selbst an frostigen Tagen haben die Innenwände beinahe Raumtemperatur. Unangenehme Zugluft und Schimmel haben keine Chance mehr. Aber auch im Sommer macht sich eine Fassadendämmung bezahlt, denn die gedämmte Außenwand verhindert, dass hohe Außentemperaturen durch die Wände in den Wohnbereich dringen können. So bekommen Ventilatoren und Klimaanlagen eine Auszeit und schonen neben dem Geldbeutel auch die Gesundheit.

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 April 2013 13:56
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