Intelligente Haushaltssteuerung durch Mobilfunk

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Smartphone und PC ermöglichen eine flexiblere Steuerung von Haushaltsgeräten.  Foto: IZMF/akz-o


(akz-o). Moderne Handys haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu mobilen Mini-Computern entwickelt. Für viele Handynutzer ist es zum Beispiel inzwischen selbstverständlich, mit dem Mobiltelefon im Internet zu surfen. Die technische Weiterentwicklung könnte die Mobilfunktechnologie bald auch für die Steuerung von Haustechnik und technischen Geräten verwendbar machen.


Mobile Steuerung von Haushaltsgeräten
Schon heute ist es möglich, sich mit Hilfe des Mobilfunks zum Aufstehen automatisch die Rollläden hochziehen zu lassen oder tagsüber bei schlechtem Wetter notfalls die Fenster per Funksignal zu schließen. Über einen Mobilfunkempfänger lassen sich beispielsweise auch Küchengeräte aus der Ferne steuern. So könnte man den Backofen schon vorwärmen, bevor man abends nach Hause kommt. Dafür notwendig ist ein Smartphone, auf dem eine aus dem Internet bezogene spezielle App (kleines Programm auf dem Telefon) zur Gerätesteuerung installiert ist, und mit Mobilfunkempfängern ausgestattete Haushaltsgeräte. So ist es möglich, eine Vielzahl von Geräten per Mobilfunk zu bedienen. Wem es nicht nur um Bequemlichkeit, sondern auch um Sicherheit geht, könnte sogar seine Alarmanlage fernsteuern.
Auch in anderen Bereichen des Haushalts kann Mobilfunk nützlich sein. So könnte bald der Vergangenheit angehören, dass Strom- oder Wasserzähler vor Ort abgelesen werden, denn funkbetriebene intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter, lassen sich auch aus der Ferne kontrollieren. Dazu dient unter anderem der Mobilfunkstandard GSM.

Smart Meter: Der intelligente Zähler für zu Hause
Doch Smart Meter können mehr: Per Handy oder PC ermöglichen sie, dass man seinen eigenen Verbrauch und die Kosten jederzeit bequem ablesen kann. Wer sparen will, nutzt künftig Geräte mit hohem Stromverbrauch, wie beispielsweise Waschmaschinen nur dann, wenn der Strompreis niedrig ist. Noch ist die Technologie in Deutschland nicht Standard, doch bei Neubauten und Totalsanierungen von Gebäuden müssen laut dem Energiewirtschaftsgesetz seit Januar 2010 intelligente Zähler für Strom und Gas eingebaut werden. Zudem haben zahlreiche Energieerzeuger bereits Pilotprojekte gestartet.
Allgemeine Infos zur Mobilkommunikation gibt es ebenfalls beim Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) unter der gebührenfreien Hotline 0800-330 31 33 oder unter www.izmf.de.

Letzte Änderung am Freitag, 20 April 2012 18:40
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