Urlaubszeit ist Hochsaison für Einbrecher

Nur 47 Prozent der Bundesbürger treffen zusätzliche Vorkehrungen gegen Einbruch

 

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Foto: Gagfah Group/koszivu/Fotolia.com/akz-o


(akz-o). 5,5 Millionen Wohnungseinbrüche geschehen jährlich weltweit, schätzungsweise 10 pro Minute, 144.117 wurden 2012 allein in Deutschland verübt, davon wurden gerade einmal 15,7 Prozent aufgeklärt, so weit die Statistik. Oftmals ereilt einen die Überraschung nach dem Urlaub: Eine repräsentative Umfrage der tns Emnid mit über 1.000 Personen in Deutschland im Auftrag der Gagfah Group – Deutschlands größtes börsennotiertes Wohnungsunternehmen – ergab nun, dass trotz alledem 51 Prozent der Bundesbürger ihre Wohnung bei längerer Abwesenheit nicht stärker absichern als im Alltag.

Ob Mann oder Frau, wohlhabend oder nicht, weder das Geschlecht noch das Haushaltsnettoeinkommen beeinflussen die lockere Einstellung zur Wohnungseinbruchsprävention. Interessant ist, dass gerade Schüler sowie die Altersgruppen zwischen 14 – 29 Jahren ein stärkeres Sicherheitsbewusstsein als die ältere Bevölkerung haben. Deutliche Unterschiede bei der Einbruchsicherung machen sich jedoch erst bei einer regionalen Auswertung der Umfrage bemerkbar. Während sich nur 45 Prozent der Westdeutschen verstärkt gegen Einbruch im Urlaub absichern, ergreift mehr als die Hälfte der Ostdeutschen (54 Prozent) während ihres Urlaubs zusätzliche Präventionsmaßnahmen. Die Berliner sind diesbezüglich mit großem Abstand Spitzenreiter: Ganze 75 Prozent der Hauptstädter treffen verstärkte Schutzmaßnahmen. Es wäre jedoch ein Trugschluss zu glauben, dass dies generell für Großstädte gelte.
Ballungszentren entsprechen dem Bundesdurchschnitt. In den Ländern, in denen laut Statistik mit Abstand die meisten Wohnungseinbrüche stattfinden – Bremen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen –, sind die Bürgerinnen und Bürger nicht überdurchschnittlich vorsichtig.
Dabei werben sowohl die Polizei als auch diverse Initiativen für einen aktiven Einbruchschutz, denn oftmals werden die Folgen unterschätzt. Neben materiellen Verlusten entstehen auch emotionale Nachwehen. Über nützliche Hinweise und Tipps zur Einbruchsprävention informiert die folgende Seite: www.polizei-beratung.de, ausführlich. Im Wesentlichen geht es bei der Einbruchsprävention mithilfe von Sicherheitstechnik, den Einbrechern selbst etwas zu stehlen, nämlich Zeit! Ist der Einbrecher nach ca. 2 bis 5 Minuten nicht eingedrungen, lässt er meist vom Objekt ab und wendet sich einem anderen zu. In vielen Fällen kann somit eine geeignete Sicherheitstechnik eine Straftat verhindern.
In der 19. Kalenderwoche, zwischen dem 6. und 7. Mai 2013, wurden 1.001 Personen in Deutschland befragt, ob sie ihre Wohnung bzw. ihr Haus während ihrer Abwesenheit im Urlaub stärker als im Alltag speziell gegen Einbruch absichern. Sie konnten zwischen den Antworten ja, nein oder weiß nicht/keine Angabe wählen.

Letzte Änderung am Freitag, 12 Juli 2013 18:36
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