Wärmeschutz, aber sicher

Wohnhygienische Dämmung mit gutem Brandschutz

 

djd Climacell kw 27-13

In einem Brandtest mit direkter Beflammung zeigt sich die Cellulosedämmung (links im Bild) im Vergleich zu synthetischen und mineralischen Dämmstoffen äußerst feuerbeständig. Foto: djd/Climacell

 

(djd/pt). Brennende Styroporfassaden haben Schlagzeilen gemacht und für Verunsicherung bei Hausbesitzern gesorgt, die den Wärmeschutz ihres Hauses verbessern wollen. Das NDR-Reportagemagazin "45 Minuten" hat dem Thema 2012 unter dem Titel "Wahnsinn Wärmedämmung" eine ganze Sendung gewidmet, die auf youtube.com zu finden ist. Um den Energieverbrauch eines Bauwerks dauerhaft zu senken und die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, gibt es zur Wärmedämmung keine Alternative - bei der Auswahl des Dämmmaterials dagegen bieten sich andere Lösungen an. Der Brandschutz von Cellulosefasern etwa ist sehr gut, obwohl das Ausgangsmaterial recyceltes Papier ist.


Cellulose macht Feuer im Haus kontrollierbarer
In Flammtests haben sich etwa Climacell Cellulosedämmungen als außergewöhnlich feuerhemmend erwiesen. Einer Beflammung mit Gasbrennern hielt eine Standard-Wandkonstruktion rund 120 Minuten stand, ohne dass sie zum Kollabieren gebracht wurde. Aus Brandschutzsicht vorteilhaft ist hier die hohe Wärmespeicherkapazität der Cellulosedämmung, die in Hohlräume eingeblasen wird und diese lückenlos ohne Ritzen und Spalten dicht macht. Das verringert die Sauerstoffzufuhr zu einem Brandherd im Haus und hemmt dadurch die mögliche Ausbreitung des Feuers. Durch eine hohe Wärmespeicherkapazität wird die Hitze zudem langsamer durch Bauteile von einem Raum in den nächsten transportiert, was einen Brand kontrollierbarer macht. Unter www.climacell.de gibt es mehr Informationen zum Brandschutz und zu sonstigen bauphysikalischen Eigenschaften von Cellulosedämmungen.

Kein Schmelzen, kein Abtropfen, keine giftigen Gase
Anders als bei synthetischen Werkstoffen wie Polystyrol besteht bei Cellulose keine Gefahr, dass das Material schmilzt und abtropft und dabei das Feuer weiterträgt. Dazu entwickeln die Fasern auf Holzbasis keine extrem giftigen Gase, wenn sie mit Feuer oder Hitze in Berührung kommen. So ist der natürliche Dämmstoff Cellulose nicht nur im normalen Einsatz als Wärmeschutz wohnhygienisch, sondern kann die Hausbewohner auch im Falle eines Feuers im Haus vor Vergiftungen durch die Wärmedämmung des Gebäudes bewahren.

Cellullosedämmung - was ist das?
(djd). Cellulosedämmungen bestehen aus hochwertigem Recyclingpapier, das in einem Spezialverfahren zu flockigen Cellulosefasern aufbereitet wird. Beim Hersteller Climacell etwa wird dafür nur sauberes Zeitungspapier aus Rückläufern oder Restrollen der Druckereien eingesetzt, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu sichern. Auf der Baustelle werden die Fasern in Hohlräume eingeblasen oder auf Wandflächen oder Decken gesprüht. Durch die Art der Verarbeitung entsteht eine lückenlose Dämmung ohne Verschnitt oder Materialreste zur Entsorgung. Informationen unter www.climacell.de im Internet.

Letzte Änderung am Samstag, 13 Juli 2013 16:41
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