Natürlicher Feuchteschutz

Vorgehängte Fassade aus Thermo-Hanf lässt die Luft zirkulieren

 

Foto djd Hock kw 33-13

Mit Plattenmaterialien aller Art lassen sich vorgehängte Fassaden ganz nach Wunsch gestalten. Foto: djd/Hock

 

(djd/pt). Hauptsache gedämmt - die Verbesserung des Wärmeschutzes von Gebäuden wird über Förderprogramme unterstützt, für den Neubau und teilweise auch für den Altbau gibt es zudem Vorgaben in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Welche Art von Wärmedämmung er bevorzugt, bleibt dem Hausbesitzer oder Bauherren weitgehend selbst überlassen. Sehr häufig anzutreffen sind deshalb günstige Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), etwa mit Styropor. Mit dieser Art des Wärmeschutzes treten aber immer wieder Probleme auf. Durch Risse und Schäden kann Wasser in die Dämmschicht eintreten. Einmal eingedrungen, kann die Feuchtigkeit nicht mehr entweichen, die Dämmschicht wird nass und verliert einen guten Teil ihrer wärmedämmenden Eigenschaften. Sind die Wände dauerhaft feucht, können zudem Probleme mit Schimmelbefall auftreten.


Vorgehängte Fassadensysteme bieten idealen Feuchteschutz
Die Dämmung mit einer sogenannten vorgehängten Fassade bietet dagegen einen deutlich besseren Schutz vor Feuchtigkeit. Diese Art des Wärmeschutzes, der häufig mit Naturfaserdämmstoffen wie Thermo-Hanf aufgebaut wird, lässt die Luft zwischen Dämmschicht und Fassadenabschluss ständig zirkulieren. Der dafür nötige Abstand zwischen der alten und der neuen Fassade wird durch Holzleiterträgersysteme wie "Thermo-Hanf Wood" einfach hergestellt. Im nächsten Schritt wird der Dämmstoff Thermo-Hanf in die Zwischenräume eingebracht. Bei der Fassadengestaltung ist eine große Variantenvielfalt möglich. So lassen sich reine Holzfassaden realisieren oder auch Putzfassaden.

Naturfasern puffern Feuchtigkeit und schützen so die Wände
Die Naturfaserdämmung besitzt aufgrund ihrer kapillaren Struktur zudem die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, ohne dabei spürbar nass zu werden. Kunststoffmaterialien oder Mineralfasern besitzen diese Fähigkeit dagegen nicht oder nur unzureichend. Damit kann die Dämmung, über die es unter www.thermo-hanf.de mehr Informationen gibt, auch eine Funktion als "Feuchtepuffer" übernehmen. So kann sie der Bildung von Nässe vorbeugen und dafür sorgen, dass Schimmel keine Angriffspunkte am Haus findet.

Gestaltungsfreiheit mit vorgehängter Fassade
(djd). Der Fassadenabschluss eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) besteht in aller Regel aus einem mineralischen Putz, der direkt auf der Wärmedämmung sitzt. Mehr Gestaltungsfreiheit bieten vorgehängte, etwa mit Thermo-Hanf gedämmte Fassaden. Ihr sichtbarer Abschluss kann mit Holz, Metallplatten, dünnen Steinplatten und anderen Plattenbaustoffen gestaltet werden. Mit sogenannten Putzträgerplatten lässt sich auch die Optik der klassischen Putzfassade realisieren. Informationen unter www.thermo-hanf.de im Internet.

Letzte Änderung am Dienstag, 20 August 2013 18:02
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.