Großer Mangel an barrierefreien Wohnungen

hfr grafik barrierefreies wohnen kw 18-12

Grafik: LBS/akz-o


(akz-o). Nach Schätzungen des Pestel Instituts ermöglicht nur jede hundertste Wohnung in Deutschland altersgerechtes Wohnen. Von einer barrierearmen Bauweise profitieren nicht nur ältere Menschen, sondern auch Familien.
Aktuell sind rund 400.000 der 40 Millionen Wohneinheiten in Deutschland barrierefrei. Angesichts der demographischen Entwicklung wird die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum künftig stark steigen. Eine Studie des Bundesbauministeriums taxiert den Bedarf an barrierefreien Wohnungen bis zum Jahr 2020 auf 3,5 Mio. Einheiten. Demnach müssten bis dahin rund drei Millionen Wohnungen geschaffen werden, die den Wohnkomfort im Alter gewährleisten.

„Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung leben“, sagt Dr. Jörg Leitolf von der LBS. „Dem stehen oftmals Treppenstufen im Hausflur oder Schwellen im Wohnbereich entgegen.“ Eine barrierearme Bauweise erleichtert nicht nur Älteren den Wohnalltag – sie sorgt zugleich für eine ansprechende Optik und mehr Wohnqualität für alle Generationen. Um eine „normale“ Wohnung schwellenlos zu gestalten, fallen im Schnitt rund 20.000 Euro an. „Mit einem Bausparvertrag können Modernisierer gezielt vorsorgen. So lassen sich sämtliche Umbaumaßnahmen zinsgünstig finanzieren.“

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Mai 2012 10:32
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