Pellets passen immer

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Wie eine aktuelle Studie des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIFER) zeigt, lohnt sich die Umstellung auf eine Pelletheizung bei praktisch jedem Baubestand. Foto: Initiative Holz und Pellets, Berlin/Köln/akz-o


(akz-o). Die ausgeprägte Kältewelle im Januar und Februar diesen Jahres, dazu eine neuerliche Krise in der wichtigen Erdölregion am Persischen Golf sowie zurückgefahrene Gaslieferungen aus Russland – all diese externen Einflussfaktoren führten uns wieder einmal eindringlich vor Augen: Die Zeit ist reif für eine versorgungssichere und kostengünstige, heimische Heizvariante. Wie eine Studie des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIFER) nun zeigt, bieten sich Pelletheizungen gleich aus einer Reihe von Gründen in diesem Zusammenhang als besonders attraktive Alternative an. Denn die Studie belegt, dass sich unabhängig vom Baubestand eine Umrüstung auf die kleinen Holzpresslinge eigentlich immer lohnt.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Pelletheizung ein großes Potenzial hat, auf ökologische Weise zu heizen und dies bei gleich hohem Komfort wie eine Heizung mit fossilem Brennstoff“, erklärt Dipl.-Ing. Christian Schraube vom Europäischen Institut für Energieforschung (EIFER) am KIT (Karlsruher Institut für Technologie). Er hat über zwei Jahre hinweg die Daten von neun exemplarischen Gebäuden in den Regionen Pfalz, Baden und Elsass ausgewertet, in denen Pelletheizungen installiert wurden. Obgleich die Häuser über sehr unterschiedliche Standards in Sachen Dämmung und Wärmeverteilsystem verfügten, zeigte sich, dass sich Heizen mit dem Brennstoff Pellets in jedem der Fälle auszahlte. „Im Dauertest hat sich erwiesen, dass der Austausch eines alten fossilen Heizkessels gegen einen neuen Pelletkessel wirtschaftlich praktisch immer sinnvoll ist“, resümiert Schraube. „Dabei kann ein Austausch der Heizkörper, der die Effizienz bei Bestandsanlagen weiter verbessert, aber auch getrennt von der Kesselinstallation zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.“
Der Kesselaustausch ist also eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Energiekosteneinsparung. Dies ist vor allem vor dem Hintergund interessant, dass die Umstellung auf einen Pelletkessel ohne großen baulichen Aufwand zu handhaben ist. Denn moderne Pelletheizanlagen benötigen sowohl für den Kessel als auch für das Brennstofflager üblicherweise nicht mehr Platz als die alte Ölheizung. Dabei kann der Pelletkessel einfach anstatt dem alten fossilen Heizkessel in den Heizkreislauf eingebunden werden. Die Pelletheizung passt zu jedem Baubestand. So ist man als Bauherr nicht automatisch gezwungen, im Zuge des Kesselaustauschs auch sofort die alten Heizkörper zu erneuern. Ein wichtiger, Kosten sparender Vorteil, gerade wenn die Investitionen – wie bei vielen Bauherren – mit spitzem Bleistift gerechnet werden müssen.
Weitere Informationen rund ums Thema Heizen mit Pellets, Fördermöglichkeiten bei der Heizungssanierung und zu den Pelletlieferanten ganz in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.holzundpellets.de.

Letzte Änderung am Samstag, 12 Mai 2012 10:12
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