Heizungsanlage modernisieren – lohnenswerte Investition

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Gelegentlich entaschen: Mehr Arbeit fällt bei modernen Holzpelletkesseln im Alltag nicht mehr an. Foto: djd/VdZ


(mpt-12/33). Wer sein Geld in Aktien oder anderen vermeintlich lukrativen Geldanlagen investiert, der hat ein hohes Risiko und mit Sicherheit nicht die Rendite, die er sich davon erhofft – und schon gar nicht die, die es früher mal gab. Besser wäre es da, in die eigenen vier Wände zu investieren. Beispielsweise mit einer neuen Heizungsanlage. Gerade dann, wenn man in einer älteren Immobilie die Heizungstechnik erneuern lässt, kann dies zu nachhaltigen Einsparungen kommen.


Austausch: alt gegen neu
Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V., beschreibt die größten Energiesünder vor allem in alten Häusern mit einfachen Worten: „Überdimensionierte Kessel, ungeregelte Heizungspumpen und alte Thermostatköpfe.“ Viele Heizungen sind technisch veraltet, was sie zu wahren Energiefressern macht. So bieten sie keinerlei Vorteile beim Komfort. Die Seite intelligent-heizen ( http://www.intelligent-heizen.info/ ) zieht hier einen Schlussstrich und informiert über Modernisierungen von Heizungsanlagen mit den unterschiedlichsten Heiztechniken. Dort kann man die Investitionskosten und die jährlichen Einsparungen gegenüberstellen und ausrechnen lassen. Zudem werden in den Investitionen flankierende Maßnahmen wie die Dämmung der Rohrleitungen oder auch ein hydraulischer Abgleich der Heizungsinstallation mit berechnet.

Brennwerttechnik, die hocheffizient arbeitet
Rund 1.300 Euro im Jahr kann man sparen, wenn man Öl- oder Gasbrenner durch Brennwerttechnik plus Solarthermie ersetzt. In unserem Beispiel kostet der Umstieg auf Öl-Brennwerttechnik plus Solar 17.900 Euro, bei Gas kommen Kosten von 15.400 Euro auf einen zu. Dazu kommen Fördergelder – in beiden Fällen liegen diese bei über 1.600 Euro. Beantragt werden sie über das Marktanreizprogramm (MAP) der BAFA.

Erneuerbare Energien: Plus für Umwelt und Konto
Wer sich einen neuen Holzpelletkessel einbauen lässt, erhält eine Förderung von sogar 2.000 Euro. Die Investition liegt dabei bei rund 19.700 Euro für den Kessel, wobei im Preis schon Pelletlager und Optimierungsarbeiten inbegriffen sind. 1.400 Euro können pro Jahr dadurch gespart werden. Möchte man lieber auf eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher und indirekt beheiztem Warmwasserspeicher umsteigen, kann man ebenfalls viel sparen. Bei einer Investition von 19.000 Euro erhält man von der BAFA 900 Euro Förderung. Da die Kosten jedoch regional variieren können, sollte man auf alle Fälle einen Fachhandwerker hinzuziehen, der einen umfassend beraten kann.

Mehr Informationen: http://www.intelligent-heizen.info/

Letzte Änderung am Samstag, 02 Juni 2012 11:12
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