Der Weg zur persönlichen "Energiesparrente"

In Sachwerte investieren: Wärmedämmung macht sich dauerhaft bezahlt

djd WDVS Fachverband Waermedaemm Verbundsysteme e V  kw 24-12

Wer in Immobilien investiert, schafft Sachwerte - beispielsweise mit einer energetischen Sanierung von Altbauten. Foto: djd/WDVS Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V.


(djd/pt). Weiter steigende Preise für Öl und Gas, zusätzliche Belastungen durch den Umstieg auf regenerative Energien: Ein Hauptteil der Kosten, die durch die Energiewende entstehen, muss hierzulande von den Immobilieneigentümern getragen werden - je größer der Energiebedarf des Eigenheims, umso mehr. Gerade bei Häusern, die 20 Jahre und älter sind, macht sich eine Sanierung, etwa mit einer Wärmedämmung, dauerhaft bezahlt. Die Einsparungen bei den Heizkosten von bis zu 50 Prozent refinanzieren nicht nur die Modernisierung, sondern sichern zusätzlich eine krisenfeste "Energiesparrente".


Dauerhafte Rendite sichern
Eine umfassende energetische Sanierung amortisiert sich nach Berechnungen des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) oft nach sieben bis 15 Jahren - danach steht das eingesparte Geld gleichsam als "Zusatzrente" zur Verfügung. Die erzielbare Rendite sei damit attraktiver als bei anderen Geldanlagen, so viele Fachleute. "Rein rechnerisch ist das eine Investition mit steigender Verzinsung, weil die Einsparung mit den absehbaren Energiepreissteigerungen immer weiter wächst", sagt der Wirtschafts- und Finanzexperte Professor Dr. Max Otte von der Fachhochschule Worms. Zudem sichert eine gute Energiebilanz auf Dauer den Sachwert der Immobilie - auch für nachfolgende Generationen.

Sanierungsfahrplan erstellen
Experten raten daher zu einer guten Planung der energetischen Sanierung: "Für Hauseigentümer lohnt es sich, langfristig zu denken und umfassend zu sanieren, statt sich mit Einzelmaßnahmen zu begnügen", sagt WDVS-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Setzler. Seine Empfehlung lautet: Immobilienbesitzer sollten unbedingt einen erfahrenen Energieberater einschalten. Der Fachmann weiß, welche Einsparungen realistisch sind, und kann ein schlüssiges Gesamtkonzept erstellen. "Möglich ist es auch, abhängig vom eigenen Budget, die Maßnahmen in Form eines Sanierungsfahrplans verteilt über mehrere Jahre anzupacken", so Dr. Setzler weiter. Einen Modernisierungsrechner, viele weitere Informationen und eine Übersicht zu möglichen Fördermitteln gibt es unter www.heizkosten-einsparen.de im Internet.

Heizkosten im Check
Die Heizkostenabrechnung bringt den Energiehunger des Eigenheims an den Tag: Einfach den Jahresverbrauch in Kilowattstunden durch die Quadratmeterzahl von Wohnung oder Eigenheim teilen. Dieser Bedarf lässt sich sehr gut mit heutigen Standards vergleichen: Ein Neubau darf laut Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) maximal einen Wert von 70 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter aufweisen. Altbauten sind oft echte Energiesünder: Werte von 200 Kilowattstunden und mehr sind keine Seltenheit. Unter www.heizkosten-einsparen.de gibt es einen detaillierten Check.

Letzte Änderung am Dienstag, 19 Juni 2012 16:41
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