Das energiesparende Eigenheim

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Solaranlage und Brennwertkessel: Heizkosten um bis zu 1.100 Euro pro Jahr senken. Foto: BDH e.V./Tom Baerwald/akz-o


(akz-o). In wirtschaftlich unsicheren Zeiten gilt die eigene Immobilie zu Recht als eine wertbeständige Geldanlage. Doch auch ein Eigenheim braucht von Zeit zu Zeit gezielte Investitionen, wenn die Wertentwicklung sicher sein soll. In Zeiten steigender Energiepreise genügt es dafür nicht mehr, nur auf das Äußere der Immobilie zu achten. Weil Energiekosten private Haushalte immer stärker belasten, entwickelt sich der Energiebedarf eines Hauses zu einem entscheidenden Kaufkriterium und beeinflusst damit seinen Wert. So haben bei einer Erhebung der Hochschule Nürtingen rund 48 % der befragten Makler festgestellt, dass bereits der Anschein eines hohen Energieverbrauchs sich negativ auf den erzielbaren Preis eines Hauses auswirken kann.


Energiekosten steigen
Private Haushalte geben immer mehr Geld für Wärme aus: Die Heizkosten sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2000 bis 2010 um fast 30 Prozent pro Quadratmeter Wohnfläche gestiegen. Gleichzeitig verbrauchen mehr als drei Viertel der Heizungen in Deutschland zu viel Energie, weil sie veraltet sind. Dabei gehört der Tausch eines Heizkessels zu den lohnendsten Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken und er macht sich gerade bei älteren Heizungen schnell bezahlt. Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V.: „Wer die Rendite betrachtet, die der Austausch eines Heizungs-Oldtimers im Vergleich zu anderen langfristigen Anlagemöglichkeiten bringt, stellt schnell fest: Die Investition in die neue Heizung ist rentabler als die Anlage in Staatsanleihen – aber genauso sicher.“
Bei einem 4-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus mit 150 m2 Wohnfläche (Baujahr 1970) entstehen durchschnittlich Energiekosten von rund 2.300 Euro pro Jahr. Die Installation eines Brennwertkessels und einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung kann die Energie-Verbrauchskosten um bis zu 1.100 Euro pro Jahr senken. Unter diesen Voraussetzungen kann sich eine Investition von über 10.000 Euro bereits nach wenigen Jahren rechnen. Danach erwirtschaftet der Hausbesitzer bares Geld. Steigen die Energiepreise weiter, macht sich die Investition noch schneller bezahlt.

Der Staat finanziert mit
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert mit seinen Programmen die Modernisierung von Heizungen mit modernen, energiesparenden Geräten. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter http://www.bdh-koeln.de/produktesysteme.html

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 März 2012 11:50
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