Ab in den Forst

Brennholz selbst aufbereiten und sparen

djd Stihl kw 25-12

Holz ist nicht gleich Holz: Welches Brennholz zu empfehlen ist, hängt unter anderem von der Art des Kamins, der gewünschten Brenndauer sowie der Häufigkeit des Heizens ab. Foto: djd/Stihl


(djd/pt). Wenn im Kaminofen die Holzscheite knistern und ihren würzigen Duft verbreiten, stellt sich in der heimischen Wohnstube pure Gemütlichkeit ein. Deshalb ist das Heizen mit Kaminen und Öfen auch sehr beliebt. Der Klassiker unter den Brennstoffen für die behagliche Wärmequelle ist der nachwachsende und umweltfreundliche Rohstoff Holz. Sein Brennholz kann der Kaminbesitzer in fertiger Kaminholzlänge kaufen oder aber im Wald selbst sägen - das schont die Haushaltskasse und außerdem macht das Naturerlebnis an der frischen Luft Spaß.


Feuerholz aus dem Wald
Die beste Zeit zum Brennholzmachen sind die Monate zwischen November und März, wenn der Wassergehalt der Bäume am geringsten ist. Unerlässlicher Helfer dabei ist eine Motorsäge, deren richtige Handhabung in einem Kurs erlernt werden sollte. Denn die Landesforstbehörden und viele kommunale und private Forstbetriebe lassen nur Personen zur Brennholzselbstwerbung zu, die eine entsprechende Qualifizierung nachweisen können. Neben der Übung im Umgang mit dem Gerät ist auch die Wahl der Sägekette für effizientes Arbeiten entscheidend. Stihl beispielsweise hat mit der "Rapid Duro 3" eine Kette mit Hartmetallschneiden für mittelstarke Motorsägen auf den Markt gebracht, die selbst verschmutztem oder besonders widerspenstigem Holz die Zähne zeigt und mindestens viermal länger scharf bleibt als Standardsägeketten. Praktisch bei der Holzernte ist zudem ein neues Lasersystem des Herstellers, das - am Motorsägen-Griffrohr montiert - das exakte Peilen der Fallrichtung eines Baums sowie das kamingerechte Zuschneiden des Holzes vereinfacht.

Sicherheit ist das A und O
Im Motorsägenkurs erfahren Hobbywaldarbeiter außerdem, was zur Schutzausstattung gehört: ein Beinschutz mit Schnittschutzeinlage, Motorsägenstiefel mit griffiger Profilsohle und Schnittschutz, eine gut sitzende Schutzbrille, robuste Arbeitshandschuhe und ein Helm mit Gehörschutzkapseln und Visier. Mehr Informationen zu Motorsägenkursen für Brennholzselbstwerber und zum Thema Arbeitssicherheit gibt es unter www.stihl.de im Internet.

Urige Wärme
Ist der Kaminofen dauerhaft in Betrieb, bietet sich zum Verfeuern Hartholz wie Buche oder Eiche mit seiner langanhaltenden Glut an. Weichholz wie Fichte entwickelt aufgrund des höheren Harzgehalts schneller Hitze, muss aber öfter nachgelegt werden. Weichholz ist für gelegentliches Heizen in Übergangszeiten ideal. Da es schnell an- und abbrennt, ist es gut dosierbar. Nach dem Einschlag muss das Holz zwei Jahre trocknen. Dafür werden die etwa 30 Zentimeter langen Scheite so gestapelt, dass die Luft zirkulieren kann. Der Stapel sollte mit einem wasserdichten Schutz versehen werden.

Letzte Änderung am Montag, 02 Juli 2012 10:23
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