Agrarförderung: EU-Kommission fordert Geld von EU-Staaten zurück

(LOZ). Die Europäische Kommission hat heute (Freitag) EU-Agrarmittel in Höhe von 318 Mio. Euro zurückgefordert, die von den EU-Mitgliedstaaten vorschriftswidrig verwendet wurden. Den Löwenanteil von über 250 Mio. Euro muss Frankreich zurückzahlen. Auf Deutschland entfallen Forderungen von 2,38 Mio. Euro wegen Mängeln in einem Projektauswahlverfahren. Das Geld fließt jetzt in den EU-Haushalt zurück.

Für die Verwaltung der EU-Agrargelder sind die EU-Staaten verantwortlich. Sie müssen auch Kontrollen vornehmen, bei denen sie zum Beispiel Anträge der Landwirte auf Direktzahlungen überprüfen. Zudem führt die Europäische Kommission jährlich mehr als 100 Prüfbesuche durch. Im Rahmen des sogenannten Rechnungsabschlussverfahrens fordert sie jedes Jahr von den EU-Staaten das Geld aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) zurück, das vorschriftswidrig ausgegeben wurde.

Letzte Änderung am Freitag, 04 April 2014 16:33
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