124 neue Polizeimeister nehmen ihre Arbeit auf

124 neue Polizeimeister nehmen ihre Arbeit auf Foto: W. Reichenbächer

Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler: „Bleiben Sie wachsam und kritisch“

 

Lübeck (LOZ). Die Dienststellen der Landespolizei bekommen Nachwuchs. 124 junge Leute wurden heute zu Polizeimeistern und Polizeimeisterinnen ernannt. Hinter den 30 Frauen und 94 Männern liegt eine zweieinhalbjährige Ausbildung. „Die jungen Leute sind die Garantie, dass die Landespolizei ihre Aufgaben auch weiterhin professionell und engagiert wahrnimmt“, sagte Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler im Rahmen einer Feierstunde in Lübeck-Travemünde. Sie appellierte an den Polizeinachwuchs, wachsam und kritisch zu sein und sich stets gesunden Menschenverstand zu bewahren. Das Lernen höre mit dem Ende der Ausbildung nicht auf. „Der Polizeiberuf ist ein Erfahrungsberuf“, sagte die Staatssekretärin. Die Beamtinnen und Beamten benötigten vor allem ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen in die unterschiedlichsten Alltagssituationen und Lebenslagen.

Söller-Winkler sicherte zu, Einsparungen im Polizeihaushalt gingen nicht zu Lasten von Einsatz und Ermittlung. Die Landesregierung werde auch weiterhin dafür sorgen, dass Polizisten gut ausgebildet und ständig weitergebildet würden. „Unsere Polizei bleibt bei der Ausstattung auf der Höhe der Zeit“, sagte die Staatssekretärin. Das gelte insbesondere für Einsatzfahrzeuge, Vorgangsbearbeitungssysteme oder den Digitalfunk.

Vor dem Hintergrund des Terroranschlags in Paris mahnte Söller-Winkler, die Werte einer freien und toleranten Gesellschaft zu verteidigen. „Wir dürfen uns nicht den Vorstellungen von Terroristen und Scharfmachern unterwerfen“, sagte sie. Im Hinblick auf die Sicherheitslage rief die Staatssekretärin zur erhöhten Wachsamkeit auf. Die Sicherheitsbehörden seien insgesamt gut aufgestellt, um die Bevölkerung zu schützen. Zur Ehrlichkeit gehöre es aber auch zu sagen, dass es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in einer freien, rechtsstaatlichen verfassten Gesellschaft keine absolute Sicherheit geben könne.

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