Auftakt der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder

Auftakt der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder Foto: W. Reichenbächer

(LOZ). Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, beginnt heute die Tarif – und Besoldungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L).

„Wir werden mit der von der Bundestarifkommission beschlossenen Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro monatlich, in die Verhandlungen gehen“ so die Landesbezirksleiterin von ver.di Nord, Karin Hesse.

„Gute Arbeit, gute Leute, gutes Geld – das gehört zusammen. Wir erwarten von den Landesregierungen in Schwerin und Kiel eine deutlich arbeitnehmerfreundliche Positionierung. Nach wie vor gibt es einen Abstand zwischen den Einkommen im öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft, so dass es in einigen Bereichen seit Jahren zunehmend schwieriger wird, Stellen nach zu besetzen.

In Schleswig-Holstein werden wir besonders darauf achten, was im Bereich des UK-SH passiert, nachdem die Landesregierung die Beschäftigten in den TV-L gezwungen hat “, so Hesse weiter.

ver.di Nord fordert die zeit- und wirkungsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses auch für die Beamten der Länder und Kommunen. „Beispielsweise unsere Feuerwehrleute stehen bereit bei Tag und Nacht, 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr, um zu löschen, zu bergen und zu retten oder im Katastrophenfall zum Einsatz zu kommen, nicht selten unter Einsatz ihres Lebens. Eine angemessene Besoldungserhöhung sollte da selbstverständlich sein.“

Darüber hinaus soll aus Sicht von ver.di die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung im erlernten Beruf sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und eine Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende von 27 auf 30 Tage erfolgen.

Sachgrundlose Befristungen sollen tarifvertraglich ausgeschlossen werden. Darüber hinaus lehnt die Bundestarifkommission von ver.di jeglichen Eingriff in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung ab.

Letzte Änderung am Montag, 16 Februar 2015 10:06
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