32 Millionen Euro für Städtebauförderung

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Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


(LOZ). Für die Sanierung von Innenstädten und Stadtquartieren stehen in diesem Jahr rund 32 Millionen Euro zur Verfügung, zwei Millionen Euro mehr als 2012. Die Landesregierung stimmte heute der entsprechenden Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zu. Voraussichtlich im Sommer steht dann im Einzelnen fest, welche Kommune wie viel Geld für welches Projekt erhält.

Innenminister Andreas Breitner sagte, er sei mit dem Finanzvolumen insgesamt zufrieden. Notwendige Sanierungsmaßnahmen könnten fortgesetzt werden und auch die eine oder andere Neuaufnahme in das Städtebauförderungsprogramm sei grundsätzlich möglich. „Die Städtebauförderung sichert außerdem Aufträge und Beschäftigung im örtlichen Handwerk und Gewerbe“, sagte Breitner. Ein öffentlicher Euro löse in der Regel das sechs- bis achtfache an Bauinvestitionen aus.

Die staatlichen Finanzhilfen zur Unterstützung städtebaulicher Investitionen fließen in Innenstädte und Ortsteilzentren, um sie als Orte des Arbeitens und Wohnens zu stärken. Schwerpunkte sind die Reaktivierung brachliegender Industrie- und Bundeswehrflächen, die Beseitigung sozialer und baulicher Missstände in so genannten städtischen Problemgebieten, die Wiederansiedlung von Handel und Gewerbe und der Denkmalschutz. Die Finanzierung des Städtebauförderungsprogramms erfolgt zu je einem Drittel durch den Bund, das Land und die Gemeinden. Auf jeden Euro des Bundes legen das Land und die geförderte Kommune jeweils einen weiteren Euro hinzu.

Letzte Änderung am Dienstag, 12 Februar 2013 20:10
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