"Integration braucht politischen Willen"

Innenstaatssekretär: Land und Kommunen müssen Willkommenskultur gemeinsam gestalten

 

pix zusammen Stephanie Hofschlaeger pixelio de

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

 

Neumünster (LOZ). Bei der Integration von Migranten müssen Land und Kommunen enger zusammenarbeiten. Auf einer Tagung zur Kommunalen Willkommenskultur heute in Neumünster sprach sich Innenstaatssekretär Bernd Küpperbusch für ein landesweites Integrationsmanagement aus. "Wir brauchen neue Ideen und gute Beispiele aus der Praxis für den Zusammenhalt in der Gesellschaft", sagte Küpperbusch. Jede Gemeinde müsse sich für integrationspolitische Themen öffnen. Niemand dürfe allein vor sich hinarbeiten. Der Austausch und die Abstimmung über Integrationsprojekte müssten intensiviert werden.

"Eine Willkommenskultur, die im Alltag gelebt werden kann, braucht ein stabiles Netzwerk und eine gemeinsame integrationspolitische Strategie des Landes und der Kommunen", sagte der Staatssekretär. Integration sei nicht nur eine Aufgabe in Großstädten, in denen viele Menschen mit ausländischen Wurzeln lebten. Küpperbusch appellierte an alle Kommunen, ein klares Bekenntnis zur Bereitschaft für eine interkulturelle Öffnung abzugeben. "Integration braucht vor allem politischen Willen", sagte Küpperbusch.

Letzte Änderung am Mittwoch, 28 August 2013 16:52
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.