Mittwoch, 19 Oktober 2016 14:44

Norbert Brackmann (CDU): zusätzlich 10 Millionen Euro für das Zukunftsprojekt am Elbe-Lübeck-Kanal gesichert

Norbert Brackmann (CDU): zusätzlich 10 Millionen Euro für das Zukunftsprojekt am Elbe-Lübeck-Kanal gesichert Foto: W. Reichenbächer

Rettung für Lauenburger Wasser- und Schifffahrtsamt?

 

Lauenburg/Büchen (LOZ). Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute den Einzelplan für Verkehr und digitale Infrastruktur beraten. Zu den gefassten Beschlüssen erklärt der zuständige Berichterstatter Norbert Brackmann (CDU):

„Mit den heutigen Beschlüssen zum Verkehrsetat setzen wir ein starkes Zeichen im Bereich Verkehr und Digitale Infrastruktur mit dem Ziel einer zukunftsweisenden, leistungsfähigen Infrastruktur in Deutschland. Der Gesamtetat von rund 27 Milliarden Euro bringt auch für den Kreis Herzogtum Lauenburg und die Hansestadt Lübeck neue Perspektiven. Mit dem Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals schaffen wir nicht nur die Möglichkeit, Verkehr von der Straße auf das Wasser zu verlagern, sondern schaffen auch ein gigantisches Wirtschaftsförderungsprogramm für die gesamte Region. Denn es sollen insgesamt 838 Millionen Euro bis 2030 verbaut werden.

Nachdem der Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals in dem vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans verankert ist, muss die logische Konsequenz daraus sein, frühzeitig mit den Planungsarbeiten zu beginnen und dazu die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen. Dazu habe ich zusätzlich 10 Millionen Euro für die Planungsarbeiten am Elbe-Lübeck-Kanal in den kommenden Bundeshaushalt eingebracht. Dem hat der Haushaltsausschuss heute zugestimmt.

Damit unterstreicht der Haushaltsausschuss die künftige verkehrspolitische Bedeutung des Elbe-Lübeck-Kanals für den Norden in Vernetzung mit dem gesamten deutschen und europäischen Binnenwasserstraßennetz. Je früher die Planungen beginnen können, desto schneller können langfristig die nötigen Voraussetzungen auf dem Elbe-Lübeck-Kanal für die moderne Binnenschifffahrt geschaffen werden. Für die Durchführung von wirtschaftlichen Transporten mit dem 110 Meter langen Großmotorgüterschiff auf dem Elbe-Lübeck-Kanal müssen noch sechs Schleusen auf 115 Meter verlängert werden, der Kanal begradigt, das Kanalbett auf 2,80 Meter Tauchtiefe vertieft und einige Brücken auf 5,25 Meter Durchfahrtshöhe angehoben werden.

Mit diesem Beschluss werden wir auch den Bestimmungen der Europäischen Union gerecht, die diesen Kanal zur Verwirklichung des Binnenmarktes und des freien Dienstleistungsverkehrs längst in das multimodale TEN-Core Netz aufgenommen hat und damit großes europäisches Interesse an der Binnenschifffahrt zeigt. Das nächste Ziel wird es jetzt sein, möglichst viele der in der Spitze insgesamt benötigten 134 Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Dann würde die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Lauenburg, die vor Kurzem noch auf dem Prüfstand war, auf längere Zeit sogar kräftig ausgebaut.“

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 Oktober 2016 15:02
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