Donnerstag, 02 März 2017 14:34

SPD begrüßt Fördergelder für Schloss und Künstlerhaus

SPD begrüßt Fördergelder für Schloss und Künstlerhaus Foto: W. Reichenbächer

Lauenburg (LOZ). Die SPD Lauenburg betrachtet die Förderung in Höhe von 5 Millionen Euro zur Förderung von Kunst und Kultur in Lauenburg als große Chance. „Nun haben wir endlich die Möglichkeit, das Schloss von Grund auf zu sanieren, das Künstlerhaus zu erneuern und einen Kulturpfad zwischen Künstlerhaus und Schloss zu etablieren. Von so einer Möglichkeit haben wir noch vor zwei Jahren nicht zu träumen gewagt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD, Martin Scharnweber.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Stadt hier tätig geworden ist und die Bitte der Grünen, Fördergelder für das Künstlerhaus zu beantragen, auf das Schloss erweitert hat“, ergänzt Scharnweber.

„Umso irritierender sind für uns die Aussagen der Fraktion der Grünen, die Stadt hätte dies nicht machen dürfen. Die Rede der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Katharina Bunzel in der Sitzung der Stadtvertretung am 1. März ist für uns weder schlüssig noch nachvollziehbar, stellenweise sogar kontraproduktiv für unsere Stadt“, sagt Scharnweber.

Stadtvertreter und erster Stadtrat Jens Meyer brachte es auf den Punkt: „Sie führen die Diskussionen der Vergangenheit und arbeiten nicht daran, was in der Zukunft sein kann. Letztendlich wird mit diesen Fördergeldern doch genau das erreicht was wir alle schon immer wollten: Eine öffentliche, kulturelle Nutzung des Schlosshauptgebäudes.“

Der Kompromiss mit den Schlossbürgern wird hierdurch nicht ausgehebelt. Vielmehr erhielt die Stadt in diesen Kompromiss ja den Auftrag, Vorschläge zu unterbreiten. Hier hätte die Verwaltung also ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht.

Die Diskussionen die nun folgen sollen^, werden mit allen Beteiligten, auch mit den Bürgern geführt werden. „Von vornherein zu unterstellen, es gäbe keine Bürgerbeteiligung ist hier nicht nachvollziehbar“, so Scharnweber.

„Wir haben jetzt die Wahl, Steuergelder in ein Fass ohne Boden zu versenken oder aber mithilfe der Fördergelder das Schloss zu sanieren und ein kulturelles Highlight zu schaffen, von dem noch zukünftige Generationen zehren werden. Ich fordere die Grünen auf, ihre Fundamentalopposition aufzugeben und gemeinsam mit allen Parteien und den Bürgern dieser Stadt ein zukunftsträchtiges Projekt zu entwickeln“, so Martin Scharnweber.

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