Dienstag, 02 August 2016 12:39

Mit „Demokratie leben!“ in die zweite Jahreshälfte

Mit „Demokratie leben!“ in die zweite Jahreshälfte Foto: W. Reichenbächer

Anträge für Jugendprojekte können beim Kreisjugendring gestellt werden

 

(LOZ). Zwanzig Projekte wurden bereits in diesem Jahr über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im ganzen Kreisgebiet gefördert. Das Ziel der lokalen Umsetzungen der „Demokratiepartnerschaften im Lauenburgischen“ ist dabei vor allem Jugendliche für ein lebendiges und vielfältiges demokratisches Zusammenleben zu sensibilisieren und sich aktiv gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit einzusetzen. Dazu kommen mehr als eine Hand voll Mini-Projekte, die es Engagierten ohne gemeinnützige Rechtsform eines Vereins oder Verbands ermöglicht, unkompliziert und ohne bürokratischen Aufwand Aktionen durchzuführen.

Während im Fördergebiet der Stadt Lauenburg mit den Ämtern Büchen und Lütau die Projektmittel für 2016 bereits durch die Akteure vor Ort erfolgreich ausgeschöpft wurden, können im Fördergebiet des restlichen Kreisgebiets noch Mittel für Projekte für Jugendliche und Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, beantragt werden. „Insbesondere Antragsteller aus dem ländlichen Raum der Ämter möchten wir dabei ermuntern, sich einzubringen und Gelder aus dem Bundesprogramm abzurufen“, so Sara Opitz vom Kreisjugendring, lokale Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“. Am 21. September tagt der Begleitausschuss das nächste Mal und entscheidet über eingereichte Projektanträge bis zu einer Förderhöchstsumme von 2.500 Euro. Ein Eigen- oder Drittmittelanteil von 20 Prozent ist durch den Antragsteller einzubringen.

Neben Projekten, die sich explizit Themen widmen wie Rechts- oder islamistischem Extremismus, bewegt sich ein Großteil der Projekte in der interkulturellen Kontakt- und Begegnungskultur. Gemeinsam Dinge umsetzen, sich kennenlernen und ins Gespräch kommen stehen dabei von Lauenburg bis Groß Grönau im Mittelpunkt kleinerer und größerer Projekte. „Genau diese Vielfalt gelingt durch die Beteiligung verschiedenster Akteure vor Ort, welche wir gerne unterstützen möchten“, fügt Sara Opitz hinzu, die beratend zur Seite steht unter koordination@kjr-herzogtum-lauenburg.de oder Telefon 0152 / 56 31 21 02. Weitere Informationen auch unter www.demokratiepartnerschaften-im-lauenburgischen.de.

Letzte Änderung am Dienstag, 02 August 2016 12:45
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