Freitag, 07 Oktober 2016 16:49

Kreis und Ämter bauen Klimaschutzmanagement aus

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(v.l.n.r.):  Dr. Klaus Wortmann (EKSH), Jonas Hapke (Amt Hohe Elbgeest), Dr. Maria Hagemeier-Klose (Amt Büchen), Frank Nossol (Kreis Herzogtum-Lauenburg), Arduin Balasus (Ämter Sandesneben-Nusse und Berkenthin) und Thomas Rath (SH Netz) (v.l.n.r.): Dr. Klaus Wortmann (EKSH), Jonas Hapke (Amt Hohe Elbgeest), Dr. Maria Hagemeier-Klose (Amt Büchen), Frank Nossol (Kreis Herzogtum-Lauenburg), Arduin Balasus (Ämter Sandesneben-Nusse und Berkenthin) und Thomas Rath (SH Netz) Foto: hfr

(LOZ). Wie viel Energie verbraucht unsere Sporthalle? Wie viel Energie können wir mit dem Einsatz von LED-Leuchten in der Straßenbeleuchtung einsparen? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen erfährt Frank Nossol, Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Herzogtum-Lauenburg, in einer Seminarreihe zum Thema Energieeffizienz, die Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) gemeinsam mit der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) und der Deutschen Energieagentur (dena) durchführt.

Die Auftaktveranstaltung fand am 6. Oktober in Neumünster statt. Ziel der zehnteiligen Seminarreihe ist, dass neben der Kreisverwaltung Herzogtum-Lauenburg und den Ämtern Hohe Elbgeest, Büchen sowie Sandesneben-Nusse und Berkenthin zehn weitere schleswig-holsteinische Kommunen innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Energie- und Klimaschutzmanagement aufbauen und dadurch systematisch Energie sparen.

„Energiesparen wird immer wichtiger, nicht nur für Privathaushalte und Unternehmen sondern auch für uns Kommunen. Denn mehr Energieeffizienz schont Ressourcen, verringert nachhaltig den Ausstoß von CO2 und spart bares Geld. Daher haben wir beschlossen, uns ab sofort noch intensiver mit diesem Thema zu befassen“, sagt Frank Nossol.      

„Energiesparen fängt immer direkt hinter der eigenen Haustür an. Mit diesem Programm wollen wir als Strom- und Gasnetzbetreiber unseren Partnerkommunen Mittel und Wege aufzeigen, wie sie ihre eigene Klimabilanz verbessern und dabei ihren Haushalt entlasten können“, sagt Thomas Rath, Kommunalbetreuer bei SH Netz.

Das Energie- und Klimaschutzmanagement ist in mehrere Schritte untergliedert: Zuerst werden die Kreisverwaltung Herzogtum-Lauenburg und die Ämter Hohe Elbgeest, Büchen sowie Sandesneben-Nusse und Berkenthin eine in der Verwaltung verankerte Organisationsstruktur aufbauen und ein energie- und klimapolitisches Leitbild erarbeiten. Nach einer detaillierten Analyse der energetischen Ausgangssituation werden dort geeignete Energiesparmaßnahmen entwickelt, geplant und umgesetzt.

SH Netz, EKSH und dena werden die Kommunen in den nächsten zwei Jahren bei der Einführung und individuellen Anwendung des Energie- und Klimaschutzmanagements begleiten.

Letzte Änderung am Freitag, 07 Oktober 2016 16:57
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