Dienstag, 20 Dezember 2016 14:03

Stiftung Herzogtum Lauenburg präsentiert Jahresprogramm 2017

Stellten das Jahresprogramm 2017 der Stiftung Herzogtum Lauenburg vor (v.l.): Stiftungspräsident Klaus Schlie, Geschäftsführerin Andrea Funk und Vizepräsident Wolfgang Engelmann. Stellten das Jahresprogramm 2017 der Stiftung Herzogtum Lauenburg vor (v.l.): Stiftungspräsident Klaus Schlie, Geschäftsführerin Andrea Funk und Vizepräsident Wolfgang Engelmann. Foto: Gerkens-Harmann

63 Veranstaltungen aus Kultur, Wissenschaft und Umwelt finden im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg statt

 

Mölln (LOZ). Konzerte, Literaturgespräche, wissenschaftliche Vorträge, Ausstellungen, Niederdeutsch: Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hat gemeinsam mit den Beiräten der Stiftung und etlichen Kooperationspartnern ein Programm erstellt, das alle Teile des Kreises berücksichtigt. Neben dem Sitz der Stiftung im Stadthauptmannshof Mölln werden als Veranstaltungsorte auch andere Städte wie Lauenburg, Ratzeburg oder Schwarzenbek berücksichtigt, aber auch kleinere Orte wie Salem oder Gülzow sind mit einbezogen.

Bei der Vielfalt des Programms setzt die Stiftung Herzogtum Lauenburg einerseits auf bereits etablierte und erfolgreiche Veranstaltungen wie beispielsweise die Möllner Kriminacht im November, das Autorentreffen Niederdeutsch im Mai oder das Frühjahrskonzert des LandesJugendOrchesters im April. Andererseits gibt es immer wieder überraschende Kooperationen, z.B. mit dem Folkclub Herzogtum Lauenburg (Auswahl: Die dänische Folkband „Phønix“ am 3. Februar oder die mongolisch-persische Formation „Sedaa“ am 13. Oktober).

Zwei Ausstellungen – eine im Frühjahr und eine im Herbst – werden im Stadthauptmannshof gezeigt, die der Kunst-Beirat initiiert hat. Volker Krieger und Martin Lichtmann im März sowie Hauke Jessen und Detlef Morath im September vertreten unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen, womit dem interessierten Publikum wieder ein abwechslungsreiches Kunstjahr geboten wird.

Die Vorträge der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur behandeln die verschiedensten Themen aus der Perspektive der jeweiligen Fachgebiete, beispielsweise „Das Land Hadeln und das Amt Neuhaus“ von Prof. Dr. Eckardt Opitz am 28. September oder „Das KomponistenQuartier Hamburg“ von Prof. Dr. Wolfgang Hochstein am 14. März. Die Lauenburgische Akademie veranstaltet zudem am 16. September ein ganztägiges Burgen-Seminar in Kooperation mit der CAU zu Kiel („Mittelalterliche Burgen im Kreis Herzogtum Lauenburg“).

Ein besonderes Augenmerk gilt 2017 dem Natur-/Umwelt-Bereich: Es gibt z.B. Vorträge über das Jakobskreuzkraut (Dr. Aiko Huckauf am 24.01.), über die artenreichen Wälder in Schleswig-Holstein (Dr. Kathrin Romahn am 25.04.) oder über die Greifvögel im Kreis (Thomas Neumann am 12.10.).

Der Eintritt zu wissenschaftlichen Vorträgen der Stiftung und der Akademie ist kostenlos.

2017 ist auch das Jahr, in dem die Stiftung ihr 40jähriges Bestehen feiert. Der Schwerpunkt der Feierlichkeiten am 24. November wird ein Wandelkonzert sein, das der Musik-/Theater- und der Kunst-Beirat durchführen. Unter dem Titel „Kunst und Klänge“ werden im Stadthauptmannshof kleine Ausstellungen mit davon inspirierten musikalischen Improvisationen verbunden, während die Zuschauer die Räume nacheinander begehen.

Der 12. KulturSommer am Kanal läuft im nächsten Jahr vom 1. bis 31. Juli 2017. Wie in jedem Jahr werden erste Höhepunkte des vierwöchigen Kulturfestivals im Februar präsentiert. Das Motto im nächsten Jahr lautet "In Kunst und Natur … vom DU zum WIR". Die Eröffnung des KulturSommers wird mit einem inklusiven Projekt in Geesthacht gefeiert.

Die Verleihung des 23. Blunck-Umweltpreises der Stiftung erfolgt im Herbst.

Das Jahr 2017 schließen werden die in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführten Konzerte „Lauenburgische Weihnacht“ mit Musikern aus der Region.

Da die Stiftung zu einem der Kulturknotenpunkte des Landes ernannt wurde, gibt es 2017 sechs damit zusammenhängende Veranstaltungen:

- Gespräche im Glaspalast (7.2. und 5.10.) zum gedanklichen Austausch und zur Vernetzung aller Kultur-Interessierten in Mölln

- Treffen und Workshop des Museumsnetzwerks in Hoisdorf/Kreis Stormarn (23.1.) und am 18.9. in Mölln

- Theatertage des Schul- und Jugend-Theaternetzwerks in Mölln (11./12.2.)

- Jugendkulturtage in Ratzeburg (15./16.7.)

Die Stiftung ist stets an Kooperationen interessiert, besonders im ländlichen Raum. Die bereits lange bestehende Reihe „Die Akademie geht aufs Land“ bietet die Möglichkeit, historische Besonderheiten direkt vor Ort den interessierten Einwohnern nahezubringen. Bei Interesse wenden Sie sich an die Geschäftsstelle der Stiftung unter Telefon 04542 / 870 00 oder info@stiftung-herzogtum.de. Es wird dann geprüft, ob es zur angefragten Gemeinde passende Forschungsergebnisse gibt.  

Das Jahresprogramm ist bereits jetzt im Stadthauptmannshof Mölln erhältlich. In der ersten Januar-Woche liegt es ebenso in den Tourist-Informationen des Kreises sowie bei den Kooperationspartnern aus.

Letzte Änderung am Dienstag, 20 Dezember 2016 14:12
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