Freitag, 23 Dezember 2016 16:27

Die Baugenehmigung für das Raiffeisenbankgebäude ist da

Rudolf Grothmann, Ute Borchers-Seelig, Svenja Staneck und Thomas Göthling mit der Baugenehmigung. Rudolf Grothmann, Ute Borchers-Seelig, Svenja Staneck und Thomas Göthling mit der Baugenehmigung. Foto: W. Reichenbächer

Neubau Markt 6 und 8 kommt

 

Schwarzenbek (wre). „Wir freuen uns sehr, dass wir nun endlich mit dem Neubau des Geschäftshauses in Schwarzenbek, Markt 6 und 8, beginnen können“, verkündet der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Raiffeisenbank eG, Norbert Brackmann, stolz. Der Neubau wird das Stadtbild prägen. In dem nach den neuesten, energetischen Erkenntnissen geplanten Geschäftshaus werden hochmoderne Arbeitsplätze geschaffen. Die Innenstadtbelebung kommt deutlich voran.

Vorangegangen waren langwierige Baugenehmigungsverhandlungen mit dem Kreis, die jetzt zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden konnten. Vor zwei Jahren hatte die Raiffeisenbank Lauenburg/Elbe die Grundstücke erworben. Nach Erteilung der Abrissgenehmigung wurde dann im dritten Quartal 2015 der Rückbau der Altsubstanz vorgenommen. Seit dem ruht die Baustelle.

Grund für die lange Verzögerung war die Parkplatzsituation. Die erforderliche Anzahl der Parkplätze konnte nicht auf dem Grundstück geschaffen werden. 22 Parkplätze hätten dort entstehen müssen, aber nur acht wurden genehmigt, um den Verkehr nicht zu behindern. „Ich bin froh, dass wir uns mit der Stadt Schwarzenbek einigen konnten, und für die fehlenden 14 Plätze eine Ablöse zahlen können“, erklärt Vorstand Rudolf Grothmann. 150.000 Euro zahlt die Bank für die fehlenden Parkplätze an die Stadt. „Das zahlen wir aber gern, denn nun kann es endlich losgehen“, so Grothmann.

Es gab aber im Vorfeld unterschiedliche Interessenlagen. „Die Unterschriftenaktionen und Leserbriefe haben uns zunächst irritiert“, so Rudolf Grothmann. „Doch dann haben wir uns dazu entschlossen die Herausforderungen sportlich anzunehmen“, und zitiert Johann Wolfgang von Goethe „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ „Wir werden in Schwarzenbek ein sehr schönes Geschäftshaus bauen“, so Grothmann weiter.

„Trotz der langen Genehmigungsphase sind wir sehr zuversichtlich alle Räumlichkeiten zu vermieten“, so Vorstandsmitglied Göthling weiter. Ursprünglich waren bereits alle Flächen versprochen. Durch den langen Prozess sprangen allerdings einige Interessenten wieder ab. „Es gibt aber bereits aussichtsreiche Gespräche“, erklärt Göthling. Allerdings wird es im Neubau wohl keinen Einzelhandel geben. „Da gibt es nicht eine Nachfrage“, bedauert Grothmann. Es werden dann dort eher Ärzte oder andere Dienstleister unterkommen. „Wir gehen dort aber von hohen Besucherzahlen aus“, sagt Grothmann.

Große Freude auch bei Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig. Erweist sich die Raiffeisenbank eG Lauenburg/Elbe doch als starker Partner, der maßgeblich zur Belebung Schwarzenbeker Innenstadt beitragen wird.

In dem hochmodernen, nach den neuesten energetischen Erkenntnissen geplanten Neubau wird die Raiffeisenbank Räume im Erdgeschoss beziehen. „Für das Obergeschoss und im Staffelgeschoss planen wir Geschäftsflächen“, erklärt Göthling.

Bauherr und Eigentümer ist die Raiffeisenbank eG Lauenburg/Elbe. Gebaut wird mit der areal Development UG, vertreten durch den Architekten Marcel Rafi Bakhsh aus Wittenburg, der bereits weitere Projekte für die Raiffeisenbank umgesetzt hat.

„Bauen ist nicht unsere Kernkompetenz“, so Vorstand Thomas Göthling. „Wir kaufen das Gebäude schlüsselfertig.“ Vereinbart wurde, dass Handwerksfirmen aus der Region aufgefordert werden sich an den Ausschreibungen zu beteiligen. Die Raiffeisenbank eG Lauenburg/Elbe investiert in den Standort Schwarzenbek circa 5 Millionen Euro. Im 2.000 Quadratmeter großen Neubau werden wohl um die 50 hochmodernen Arbeitsplätze entstehen.

Die Bauarbeiten sollen nun zügig beginnen. Der erste Spatenstich ist je nach Witterungsbedingung im ersten Quartal 2017 geplant. „Wir wollen in 2018 einziehen“, so Aufsichtsratschef Norbert Brackmann. Auf den Umzug freut sich auch Filialleiterin Svenja Staneck schon sehr. Ihre Filiale wird in Zukunft eine doppelt so große Grundfläche aufweisen. „Durch die größere Filiale können wir noch mehr Beratungskompetenz in allen Finanzangelegenheiten in Schwarzenbek bieten“, berichtet Svenja Staneck.

„Wir haben in Lauenburg und Boizenburg bereits hohe Anteile, das wollen wir auch in Schwarzenbek erreichen. Die Zahlen gehen auch deutlich nach Oben. Wir glauben, dass Schwarzenbek so interessant ist, dass sich das Investment lohnt“, schließt Grothmann ab.

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So soll das neue Gebäude nach Fertigstellung aussehen. Foto: hfr

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