Stormarn und Herzogtum Lauenburg in der Metropolregion gut aufgestellt

v.l.: Detlev Hinselmann, Norbert Leinius (Geschäftsführer der WAS), Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Landräte Klaus Plöger, Dr. Christoph Mager, Ulf Hahn (Geschäftsführer der WFL). v.l.: Detlev Hinselmann, Norbert Leinius (Geschäftsführer der WAS), Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Landräte Klaus Plöger, Dr. Christoph Mager, Ulf Hahn (Geschäftsführer der WFL). Foto: hfr

Ahrensburg (LOZ). In seiner Begrüßung stellte WAS-Chef (Wirtschaft- und Aufbaugesellschaft Stormarn), Norbert Leinius, die hervorragende Position Stormarns und des Herzogtum Lauenburgs in der Metropolregion Hamburg heraus. Mit einer Top-Kaufkraft sowie anhaltend niedriger Arbeitslosenquote (3,8 %) ist Stormarn im Norden konkurrenzlos. Gleichfalls hob er den herausragenden Tourismus im Kreis Herzogtum Lauenburg hervor. Beide Kreise zeichnen sich durch attraktive Gewerbestandorte, gehobenen Lebensstandard, Kunst und Kultur aus – zwei Kreise mit aussichtsreichen Perspektiven für die Zukunft. Dazu passend wurde das Thema „Die Metropolregion Hamburg wird weiter wachsen – was bedeutet das für Stormarn und Herzogtum Lauenburg“ für die Veranstaltung gewählt.

Eingeladen zu diesem traditionellen Businessfrühstück hatte die WAS. Wirtschaftsvertreter namhafter Unternehmen und Landräte beider Kreise sowie aktuell zum Thema, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Herzogtum Lauenburg waren Gäste an diesem Morgen. Man wollte sich nicht entgehen lassen, in dieser exklusiven Runde einmal mit Minister Reinhard Meyer, zuständig für die Ressorts Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, sich zu Aktuellem auszutauschen.

Insbesondere interessierten Themen, wie Verkehrsinfrastruktur, Gastschulabkommen, Energieeffizienz der Betriebe, Wohnraumplanung sowie Fachkräftemangel und seine Folgen.

Minister Meyer attestierte Stormarn und Herzogtum Lauenburg leistungsfähige Regionen zu sein. In der Metropolregion Hamburg würden viele Chancen liegen; man müsse sie nur nutzen, empfahl der Minister beiden Kreisen.

In den Fokus rückte auch ganz aktuell die gemeinsame Entwicklung eines bilateralen Gewerbegebietes zwischen Stormarn und Hamburg/Wandsbek. In einem so geografisch wie ökonomisch eng verknüpften Wirtschaftsraum werden Grenzen nicht mehr wahrgenommen. Hier sind Kooperationen unentbehrlich geworden, betonte Leinius. Auch Landrat Plöger bestätigte, dass er Hamburg immer als fairen Partner erlebt habe. Das gemeinsame Projekt ist Zeugnis einer exzellenten länderübergreifenden Kooperation.

In Stormarn gäbe es erhebliches Potenzial am Hamburg-Rand und der Nachfragedruck nach Gewerbeflächen ließe nicht nach, versicherte Geschäftsführer Detlev Hinselmann. Da liegt die Notwendigkeit nahe, auch hier Gewerbeflächen zu entwickeln – die Domäne der WAS. Daher ist die Entwicklung der neuen Gewerbeparks auf Stormarner und Hamburger Seite in Ergänzung des bereits bestehenden Merkurparks ein aussichtsreicher Kompromiss.

Für Norbert Leinius, Ideengeber der Ahrensburger Schlossgespräche, war es das letzte Mal als Chef der WAS, die Gesprächsrunde zu leiten. Viele Jahre hat er hochkarätige Persönlichkeiten zu aktuellen Themen für diese Veranstaltungsreihe gewinnen können.

Sein Nachfolger, Detlev Hinselmann steht im Wort, die traditionsreichen Ahrensburger Schlossgespräche weiter fortzuführen. Denn dieser Event ist bereits über Ahrensburgs Grenzen hinaus bekannt.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass es informative und erfolgreiche Gespräche waren. Stormarn und Herzogtum Lauenburg sind starke Partner in der Metropolregion Hamburg mit guten Aussichten in den kommenden Jahren.

Letzte Änderung am Montag, 04 April 2016 16:09
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