„Holsteiner Runde“ gründet nach 18jähriger Kooperation einen Verein

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„Holsteiner Runde“ gründet nach 18jähriger Kooperation einen Verein Foto: hfr

Großvereine in Schleswig-Holstein schließen sich zur Arbeitsgemeinschaft zusammen

 

(LOZ). In Flensburg haben sich mehrere Großsportvereine zu einer Arbeits- und Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und einen Verein gegründet. Kerngedanke der „Holsteiner Runde“ ist die Hilfe zur Selbsthilfe und der Know-how-Transfer der Mitgliedsvereine. Hierbei geht es um die spezifische Arbeit größerer Sportvereine und deren Herausforderungen.

Auf die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Schleswig-Holstein wird dabei besonderer Wert gelegt. Auf der Gründungsversammlung in Flensburg wurden eine entsprechende Satzung verabschiedet und die Wahlen des Vorstandes dieser Arbeitsgemeinschaft durchgeführt. Diesem Gremium gehören Christoph Fabian Blöh (SVT Neumünster), Rüdiger Höhne (TSV Reinbek), Uwe Hönke (VfL Pinneberg), Mark Müller (Elmshorner MTV) sowie Christof Rapelius (Kieler MTV) an.

Als Sprecher des Vorstandes wurde Uwe Hönke bestimmt. Dieser hob noch einmal hervor, dass sich die Holsteiner Runde weiterhin als Arbeitsgemeinschaft versteht. „Wir haben ganz bewusst keinen Verband gegründet“. Die sportpolitische Vertretung sei explizit Aufgabe des Landessport-verbandes, mit deren Vorstand und Geschäftsführung die Holsteiner Runde seit Jahren einen konstruktiven und positiven Austausch pflege. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Landessportverband und der Holsteiner Runde belegt auch die Tatsache, dass mit Thomas Niggemann der Geschäftsführer Breitensport im LSV der Gründungsversammlung beiwohnte.

„Wenn die Holsteiner Runde nach 18 Jahren lockerer Kooperation nun einen Verein gründet, so ist dies als sinnvolle Ergänzung der Sportlandschaft in Schleswig-Holstein zu verstehen“ ergänzt Rüdiger Höhne. LSV Geschäftsführer Thomas Niggemann, der als Gast der Gründungsversammlung bei-wohnte, betont, dass der Landessportverband und die Holsteiner Runde stets vertrauensvoll, konstruktiv und im engen Austausch zusammengearbeitet habe. Es ist vereinbart, dass diese Zusammenarbeit künftig noch weiter ausgebaut wird.

Die Holsteiner Runde traf sich erstmals am 28. Mai 1998 zu einem allgemeinen Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Seinerzeit waren es lediglich fünf Vereine, heute gehören 16 Vereine zu dieser Arbeitsgemeinschaft, die Sport für mehr als 60.000 Schleswig-Holsteiner organisieren. Die Vereine der Holsteiner Runde sehen sich dabei nicht als Konkurrenten, sondern als Kooperationspartner mit einem Meinungs- und Informationsaustausch „auf Augenhöhe“.

Letzte Änderung am Donnerstag, 10 November 2016 13:33
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