Volkskrankheit Burnout: Frühzeitig privat vorsorgen

Wenn der Druck zu groß wird: Das Burnout-Syndrom droht in Deutschland zu einer regelrechten Volkskrankheit zu werden. Foto: djd/www.geld.de/thx


(djd/pt). Etwa jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer wird nach Angaben des Statistischen Bundesamts irgendwann in seinem Leben berufsunfähig. Immer öfter liegen die Ursachen dafür in einer psychischen Störung. Speziell das Burnout-Syndrom, das in seinen typischen Symptomen einer Depression ähnelt, droht zu einer regelrechten Volkskrankheit zu werden. Immer mehr Bundesbürger fühlen sich überfordert und ausgebrannt, sie halten den Dauerstress am Arbeitsplatz nicht mehr aus und melden sich zunächst einmal krank. Schlimmstenfalls können solche psychischen Erkrankungen aber auch zur Folge haben, dass Arbeitnehmer ihren Beruf überhaupt nicht mehr ausüben können.


Dirk Westermann, Finanz- und Versicherungsexperte vom Portal www.geld.de, weist darauf hin, dass es in diesem Fall vom Staat nur eine minimale Unterstützung gebe, die lediglich eine Grundversorgung darstellen könne. Westermann empfiehlt deshalb, sich frühzeitig privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall der Fälle zu schützen. Bei einem frühen Eintrittsalter seien zum einen die Beiträge günstiger. "Vor allem aber könnten später Erkrankungen hinzukommen, die oftmals nur zu erschwerten Bedingungen versicherbar sind oder bei denen man im schlimmsten Fall keinen Versicherungsschutz mehr findet."

Letzte Änderung am Freitag, 09 März 2012 11:01
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.