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Güster (LOZ). Am Volkstrauertag, wenn in Deutschland die Fahnen auf Halbmast wehen, wird der Toten und Opfer der Gewaltherrschaft in Deutschland, sowie auch in den Gemeinden Güster und Roseburg gedacht.

Bürgerinnen und Bürger, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Güster und Roseburg sowie der Kyffhäuserkameradschaft, mit fast 100 Personen, waren der Einladung der Bürgermeister und der Presseinfo gefolgt, um an den Gedenksteinen in Güster und Roseburg der Toten der beiden großen Kriege zu gedenken.

Der Vorsitzende der KK Güster, und stellv. Landesvorsitzender, des Landesverbandes Kreis Herzogtum Lauenburg, Holger P. Reimer, erinnerte an die Geschehnisse der beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts. Er mahnte nicht zu vergessen und bat alle anwesenden um Überlieferung an die Jugend, damit der Volkstrauertag nicht in Vergessenheit gerät.

hfr Redner mit Enkeltochter Amy kw47 17

Foto: hfr

 

An die Politik mahnte Reimer, dafür Sorge zu tragen, dass alle Soldaten, die im Einsatz sind, bzw. humanitäre Hilfe leisten Gesund in die Garnisonen zurückkehren. Er hatte in diesem Jahr seine Enkeltöchter, Amy und Joy Leschinski aus Büchen, mitgebracht und Amy sprach eine Fürbitte:

„Unser Gott, der du der wahre Friedenstifter bist, wir hier am Mahnmal in Roseburg / Güster, bitten dich für die Menschen, die in Kriegsgebieten leben und von Waffen bedroht werden, von Waffen, die auch aus unserem eigenen Land kommen.
Für die Mütter und Kinder, die in Kellerlöcher oder Behelfsunterkünften hausen müssen, weil ihre Städte zerstört sind. Für die Trauernden, die Verwundeten und Ohnmächtigen, die dem Grauen nicht entkommen können. Wir bitten dich für alle, die sich um einen neuen Anfang zwischen den Völkern auf dem Balkan, im Nahen Osten in Irland und Afghanistan bemühen. Wir bitten für alle, die den mühsamen Weg des Friedens gehen aber auch für alle Unversöhnten und Verhärteten.“

Es kamen auch zwei Enkelkinder, die zur Zeit bei der Bundeswehr aktiven Dienst leisten, in Uniform und stellten Spontan mit der Feuerwehr die Ehrenwache in Roseburg. Das hatte bei den anwesenden großen Eindruck hinterlassen

Gemeinsam mit ihrer Oma, Silvia Gumzow-Reimer, verkaufte sie Kerzen und sammelten spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Musikalisch wurde die kleine Feierstunde vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Güster mit einem Coral, dem Lied ich hat einen Kameraden und der Nationalhymne begleitet.  Die Bürgermeister der Gemeinden Güster, Wilhelm Burmester und Roseburg, Otto Lübke, legten gemeinsam mit dem Vorsitzenden der KK Güster bei Trommelwirbel einen Kranz am Ehrenmal nieder.

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