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Freiwillige Feuerwehr Fitzen mit neuen Feuerwehrkameraden gut gerüstet für die Zukunft

Lesezeit: 3 Minuten

Fitzen (wre). Mit vielen Gesprächen im Vorwege ist es der Freiwilligen Feuerwehr Fitzen gelungen, wovon viele Wehren im Kreis nur träumen können. Gleich 11 neue Kameraden wurden in den aktiven Dienst übernommen. Das ist für eine Gemeinde in der Größe wie Fitzen so ungewöhnlich, dass es sich sogar der Landesfeuerwehrverband nicht nehmen ließ, um an der Aufnahme der Anwärter in den aktiven Dienst teilzunehmen.

12 Anwärter hatten vor einem Jahr die Ausbildung begonnen. Nachdem ein Anwärter die Ausbildung schmiss, konnten nun alle verbliebenen 11 Anwärter in den aktiven Dienst überstellt werden. Wenig überraschend war es, dass dieser Beschluss einstimmig erfolgte. „Es ist eine starke Truppe die hier zusammengewachsen ist“, freut sich Wehrführer Frank Berling über den Feuerwehrnachwuchs. Damit konnte die Wehr auch auf einen Schlag deutlich verjüngt werden, und bleibt so auch in der Zukunft einsatzfähig. Berlingt lobte aber nicht nur die Anwärter, auch die Ausbilder hätten einen tollen Job in ihrer Freizeit gemacht. Denn die Ausbildung erfolgte nicht wie sonst üblich auf Kreisebene, sondern in der Gemeinde. „Dadurch konnte die Ausbildung flexibel gestaltet werden, was dann eben zu den vielen Anwärtern geführt hat“, so der Wehrführer.

Der stellvertretende Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Wehr in Fitzen. „Das ist schon erstaunlich bei der Einwohnerzahl“, so Riemann mit Blick auf die neuen Kameraden. „Damit steigt auch die Einsatzbereitschaft“, freut sich Riemann. Er erklärte, dass der Verband leider knapp bei Kasse ist, und daher kein Geschenk mitgebracht hat. Allerdings will er Bürgermeister Martin Voß ein paar Unterlagen zukommen lassen. Die Feuerwehr in Fitzen möchte gern anbauen, um Platz für eine zweite Garage zu haben. Durch die gestiegene Mitgliederzahl der Kameraden und das kleinere Einsatzfahrzeug wird ein Bus benötigt, damit alle Feuerwehrleute gemeinsam zum Einsatzort kommen können. Und da will Riemann der Gemeinde etwas unter die Arme greifen.

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Es wird langsam eng in den Räumen der Feuerwehr Fitzen. Foto: W. Reichenbächer

 

„Es ist mittlerweile auch recht eng im Gebäude“, merkt Wehrführer Frank Berlin an. Derzeit gibt es 34 Kameraden, was für beengte Platzverhältnisse sorgt. Es gab bei der Veranstaltung auch Anmerkungen der Gäste aus dem Kreis- und Amtsbereich, dass es keine Frauen in der Fitzener Wehr gibt. „Dann bräuchten wir aber neue Umkleideräume die getrennt sind, dafür fehlt der Platz“, so die Begründung eines Vorstandsmitgliedes.

„Für Fitzen sind die 11 neuen Kameraden eine tolle Sache, eine gute Investition in die Zukunft“, freut sich dann auch Bürgermeister Martin Voß über die Neuzugänge. Der Bürgermeister erklärte auch, dass es der Gemeinde zwar viel Geld gekostet hat die Ausbildung selber in die Hand zu nehmen, das lohne sich aber.

In den aktiven Dienst wurden übernommen: Christoph Berling, Patrick Eggers, Frank Fischer, Stephan Gley, Sven Herms, Arne Knust, Sören Kruse, Sven Lange, Pascal Merkel, Felix Voß und Jörn Wenzel.

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Wehrführer Frank Berling mit Tarik Höhne (l.) und Henning Heitmann (r.). Foto: W. Reichenbächer

 

Es gab auf der außerordentlichen Versammlung auch noch zwei Beförderungen. Henning Heitmann und Tarik Höhne wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt.

Nach der Versammlung legten die neuen Kameraden dann erst einmal ein Feuer. Allerdings nur im Grill, denn die neuen Mitglieder spendierten Freibier und Grillgut zur Feier ihrer Aufnahme in den aktiven Dienst.

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