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Fitzen (wre). Heute Vormittag wurde die Feuerwehr in die Feriensiedlung Waldweiher bei Fitzen gerufen. Eines der Häuser stand in Flammen. „Es ging gleich an die umliegenden Wehren ebenfalls eine Alarmierung raus, da klar war, dass wir viele Atemschutzträger benötigen“, so die Fitzener Einsatzleitung. Neben der Wehr aus Fitzen waren auch rund 50 Kameraden aus Büchen-Dorf, Büchen und Schwarzenbek vor Ort.

Verursacht wurde das Feuer vermutlich durch einen defekten Ölradiator. „Es gab einen lauten Knall, und es lief dann gleich heißes Öl raus“, so ein Bewohner. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin wurde der Radiator zwar gleich aus dem Haus geworfen, aber da war es schon zu spät, das Öl hatte das Haus in Brand gesetzt. „Es stand gleich alles in Flammen, wir mussten gleich raus“, erzählt die Bewohnerin. Der eigene Löschversuch mit Gartenschläuchen scheiterte, die Schläuche waren über Nacht eingefroren.

Den ersten Löschangriff unternahm die Feuerwehr aus Büchen, die mit einem Tankwagen vor Ort war. „Es gibt in der Siedlung keine Hydranten und die Trinkwasserversorgung läuft mit eigenen Pumpen die zu schwach sind“, so die Einsatzleitung aus Fitzen. Als Versorgung dienst ein Löschteich in der Siedlung, der allerdings bei großer Trockenheit wohl zu wenig Wasser führen dürfte. Noch schwieriger wird es aber, wenn der Teich komplett zugefroren ist.

Die Nachlöscharbeiten werden sich sicherlich noch bis in die späten Nachmittagsstunden hinziehen. Klar ist aber bereits, dass das Haus nicht mehr bewohnbar sein wird und auch nicht wieder genutzt werden kann. Durch den vollflächigen Brand im Innenraum und den Zwischendecken wurde das Haus komplett zerstört. „Es ist alles weg, unsere persönlichen Sachen und die Kleidung“, so die Bewohner, die erst einmal von den Nachbarn mit Kleidung versorgt wurden, da sie zum Zeitpunktes des Feuers noch in Nachtzeug waren.

Bis auf zwei kleine Brandwunden der Bewohner wurde bei dem Einsatz aber glücklicherweise niemand verletzt.

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Fotos: W. Reichenbächer

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