Print Friendly, PDF & Email

Lesezeit: 3 Minuten

Büchen (wre). Wer in Büchen heiraten will, liebt meist das Individuelle. Und genau darauf haben sich die Standesbeamten und ihr Team eingestellt. Es gibt vier Orte im Amtsbereich, wo sich Paare mit größerer oder auch kleinerer Begleitung das Ja-Wort geben können. Dabei stehen die Wünsche der Brautpaare im Vordergrund.

„Wir versuchen möglichst alle Wünsche zu erfüllen“, erzählt Ramona Hagen, die in der Priesterkate die gute Seele ist und sich um die Vorbereitung der Trauungen kümmert. „Es muss aber natürlich alles im Rahmen bleiben“, ergänzt sie und muss schmunzeln, was es manchmal für besondere Wünsche gibt. Da die Priesterkate auch gleichzeitig ein Veranstaltungsort ist, müssen die Dekorationen meist auch gleich nach der Hochzeit wieder entfernt werden.

Standesbeamtin Claudia Fehr traut bereits seit knapp 25 Jahren Paare. „Ich liebe meinen Job immer mehr, das ist ‚voll mein Ding‘“, so die Standesbeamtin. In den letzten 25 Jahren konnte sie beobachten, dass die standesamtlichen Trauungen immer festlicher wurden. „Es wird weniger kirchlich geheirate, und dann feiern die Paare und ihre Gäste dann eben die standesamtliche Trauung entsprechend größer“, berichtet Fehr.

Der beliebteste und gleichzeitig auch größte Ort für Eheschließungen im Amtsgebiet ist die Priesterkate in Büchen-Dorf. In das 1649 erbaute Gebäude passen bis zu 80 Gäste. „Wir haben dort auch ein Klavier bereitstehen, da kann der Hochzeitsmarsch dann auch live gespielt werden“, erklärt Büchens Kulturpfleger Dr. Heinz Bohlmann. „Beliebt sind vor allem die Hochzeiten an den Sonnabenden“, ergänzt Claudia Fehr. „Und wenn das Wetter mitspielt, können vor der Priesterkate oder auch im Café-Garten schöne Hochzeitsfotos geschossen werden“, so Bohlmann.

Wer es etwas kleiner mag, kann sich auch in der ehemaligen Backstube von 1818 in Gudow das Ja-Wort geben. Bis zu 40 Personen können dort an der Trauung teilnehmen. Neben dem rustikalen Trauungszimmer im ersten Stock ist auch ausreichend Platz im Erdgeschoss, wo die frisch gebackenen Eheleute ihre Gäste auf ein Glas Sekt einladen können, sollte das Wetter einmal nicht mitspielen.

In der Alten Dorfschule von 1885 in Güster werden die Paare an einem Original-Schultisch getraut. Dort, wo bis 1971 Schüler fürs Leben lernten, können Paare ihren Schritt in ein neues Leben wagen. Im ehemaligen Schulgebäude ist Platz für 30 Personen. Für den Hochzeitsmarsch oder auch die Lieblingsmelodien der Hochzeitspaare steht ein Flügel bereit.

Ganz traditionell kann aber auch im Bürgerhaus mit bis zu 30 Gästen die Ehe geschlossen werden. „Dort hatten wir schon eine Piratenhochzeit, eine Trauung im mittelalterlichen Ambiente oder auch im Biker-Stil“, berichtet Claudia Fehr.

Im vergangenem Jahr haben sich 99 Paare an den vier Trauungsorten das Ja-Wort gegeben. Davon wurden die meisten Ehen in der Priesterkate geschlossen. „Wir versuchen für die Paare den Tag immer zu etwas ganz Besonderem zu machen“, so Ramona Hagen. „Ziel ist es, dass die Paare reinkommen und einen Wow-Effekt erleben“, ergänzt Hagen. „Und meist ist dann auch die Dankbarkeit sehr groß“, ergänzt sie und freut schon auf die nächsten glücklichen Gesichter bei den kommenden Trauungen.

Die Priesterkate ist auch in diesem Jahr schon gut ausgebucht, aber ein paar freie Termine gibt es noch. Wer es besonders eilig hat, kann im Bürgerhaus auch fast spontan heiraten. „Wenn alle nötigen Papiere beisammen sind, kann es ganz schnell gehen, fast sofort“, so Claudia Fehr. Aber die meisten Paare lassen sich dann doch etwas mehr Zeit um ihren Tag zu planen und zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Da auch mittlerweile viele Paare außerhalb des Amtsbereiches gern in die Region zum Heiraten kommen um das besondere Ambiente der Häuser und der umliegenden Natur zu genießen, wurde ein neuer Prospekt aufgelegt, wo sich Paare schon einmal informieren können.
Den Prospekt gibt es hier zum Runterladen.
Einen Überblick über die Kosten gibt es hier ebenfalls zum Runterladen.

Telefonisch ist das Standesamt unter 04155 / 80 09-231 oder per Mail unter claudia.fehr@gemeinde-buechen.de erreichbar.

Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen