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Büchen (LOZ). Noch bis zum 25. August kann sich die Öffentlichkeit an der Lärmaktionsplanung beteiligen. Das Ziel ist es, schädliche Auswirkungen und Belästigungen durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu verringern.

Die Beteiligung bei vorangegangenen Planungen zeigt, dass dieses gerade in Büchen ein sehr aktuelles Thema ist. In der Vergangenheit waren die Beteiligungen in Büchen rund 4-mal so hoch wie in Schwarzenbek, beides sind betroffene Anliegergemeinden an der Bahnstrecke Hamburg-Berlin.

„Die ABB setzt sich aktiv dafür ein, dass auch dieses Mal eine hohe Beteiligung der Bevölkerung stattfindet. Wenn hierdurch der Bedarf für Maßnahmen aufgezeigt werden, kann man hoffen, dass Büchen bei den weiteren Planungen berücksichtigt wird. Wir erhoffen uns hierdurch die Aufnahme in das Lärmsanierungsprogramm des Bundes, welches Möglichkeiten zur Schallminderung am Gleis und Lärmschutzwände bietet“, so der ABB Fraktionsvorsitzende Markus Räth.

„Die ABB bringt sich aktiv in die Lärmminderungsplanung ein. Aber nicht nur an der Schiene ist dieses erforderlich, sondern auch an Straßen. Die Verkehrsdichte in Büchen steigt stetig und daher müssen auch Teilabschnitte in der Möllner Straße mit betrachtet werden. Die ABB begrüßt, dass die CDU ihre im Bau-, Wege- und Umweltausschuss geäußerte ablehnende Haltung jetzt geändert hat“, sagt Axel Engelhard (ABB), stellv. Vorsitzender des Finanzausschusses und Mitglied der Bahn-Begleitgruppe.

Die ABB bittet alle Bürger um eine rege Beteiligung am Verfahren. Dieses ist per Post oder Fax möglich, oder am einfachsten online über www.laermaktionsplanung-schiene.de. Einfach Registrieren, Lärmort eingeben und 12 Fragen des Bogens beantworten und absenden. „Bei Fragen helfen wir gern dabei“, verspricht Engelhard.

„Die Gemeinde wird sich in den Beteiligungsprozess einbringen und es wird zeitnah eine Bürger-Informationsveranstaltung geben. Bitte nehmen Sie sich die 5 Minuten Zeit und beteiligen Sie sich auch jeder einzeln. Jede Beteiligung zählt“, ruft Markus Räth die Bevölkerung auf.

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